Für die niederbayerische Traditionsbrauerei zum Kuchlbauer konzipierte und realisierte Wilde & Partner ein Presseevent, das wissenschaftliche Forschung, handwerkliche Braukunst und eine außergewöhnliche Produktinnovation zu einer medienwirksamen Geschichte verband.
Im Mittelpunkt stand ein Hefestamm der Art Saccharomyces jurei, den Forschende des TUM-Forschungszentrums Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität auf der Rinde einer Esche in den Münchner Isarauen entdeckt und isoliert hatten.
Auf Grundlage dieser Entdeckung entwickelte Kuchlbauer das dunkle alkoholfreie Weißbier „Alte Liebe Alkoholfrei“. Anders als bei etablierten Verfahren wie der nachträglichen Entalkoholisierung oder der gestoppten Gärung basiert das Produkt auf einem neuartigen biologischen Brauverfahren. Die besonderen Gäreigenschaften der Hefe ermöglichen es, den Hefestamm als alleinigen Fermentationsorganismus für ein marktreifes dunkles alkoholfreies Weißbier einzusetzen – eine Weltneuheit.
Das Presseevent machte den gesamten Entwicklungsprozess erlebbar: vom ursprünglichen Fundort der Hefe bis zur Präsentation und Verkostung des fertigen Bieres.
Mit „Alte Liebe Alkoholfrei“ brachte Kuchlbauer nicht einfach eine weitere alkoholfreie Produktvariante auf den Markt, sondern ein erklärungsbedürftiges Innovationsprodukt. Sowohl die mikrobiologischen Grundlagen als auch das neue Herstellungsverfahren mussten verständlich vermittelt und klar von bekannten Methoden zur Produktion alkoholfreier Biere abgegrenzt werden.
Gleichzeitig galt es, den Innovationsanspruch glaubwürdig zu belegen. Die Verbindung aus einer wissenschaftlichen Entdeckung der TUM, mehrjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie der brautechnischen Expertise von Kuchlbauer bot dafür eine starke Grundlage. Insbesondere gegenüber Fachmedien und kritischen Journalistinnen und Journalisten war jedoch eine fundierte und authentische Inszenierung erforderlich.
Ziel war es, das Zusammenspiel aus Forschung, Innovationskraft und traditionellem Brauhandwerk anschaulich zu vermitteln und Kuchlbauer als Vorreiter im Segment alkoholfreier Biere zu positionieren. Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach alkoholfreien Angeboten sollte nicht nur das Produkt vorgestellt, sondern auch dessen Relevanz im aktuellen Marktumfeld herausgearbeitet werden. Zugleich sollte die Marke als innovativer, aber traditionsbewusster Akteur erlebbar werden.
Ausgewählte Journalistinnen und Journalisten begaben sich zunächst an den ursprünglichen Fundort in den Münchner Isarauen. Direkt an jener Esche, von deren Rinde die Hefe isoliert worden war, erläuterte Dr. Matthias Hutzler von der TUM die Hintergründe der sogenannten „Hefejagd“, die Besonderheiten des seltenen Hefestamms und dessen Potenzial für die Brauwissenschaft.
Anschließend führte die Veranstaltung zu Fuß oder per Rikscha zur rund einen Kilometer entfernten Isar Alm. Dort wurde das wissenschaftliche Thema in die praktische Anwendung überführt: Im Rahmen eines traditionellen bayerischen Weißwurstfrühstücks konnten die Medienschaffenden „Alte Liebe Alkoholfrei“ verkosten.
Jacob Horsch und Braumeister Harald Ferstl gaben Einblicke in die Produktentwicklung, die Verarbeitung der Hefe und das neue Brauverfahren. Der direkte Austausch mit den wissenschaftlichen und handwerklichen Experten sowie der dramaturgisch aufgebaute Wechsel vom Fundort zur Verkostung machten die gesamte Innovationsgeschichte nachvollziehbar und authentisch erlebbar.



Das Presseevent und die zugehörige Pressemitteilung erzielten eine breite mediale Resonanz in regionalen und überregionalen Publikumsmedien, Fachmedien, Radioformaten und sozialen Netzwerken. Insgesamt wurden Veröffentlichungen unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, bei BR24, auf t-online, Merkur.de, in der Augsburger Allgemeinen, bei falstaff sowie in verschiedenen Fachmedien erfasst.
Die gesamte Berichterstattung erzielte eine kumulierte potenzielle Reichweite von rund 68,5 Millionen Kontakten. Allein die in der Auswertung separat zusammengefassten Online-Veröffentlichungen erreichten rund 6,37 Millionen potenzielle Kontakte.
Inhaltlich transportierten die Veröffentlichungen die brautechnische Kompetenz von Kuchlbauer. Die Brauerei konnte sich damit als innovativer Impulsgeber positionieren, der wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in ein eigenständiges und marktfähiges Produkt überführt.

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