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Spektakuläre Alpenüberquerung im Winter: Die UNESCO Strecke des Bernina Express mit 55 Tunnel n und 196 Brücken

Chur, 19. November 2020 (w&p) – Postkarten-Winter: Die kalte Jahreszeit steht in der Schweiz für gefrorene Seen, weiße Gipfel und schneebehangene Bäume. Während in weiten Teilen Deutschlands selten Schnee fällt, präsentiert sich die Schweiz oft bis zum Spätfrühling unter einer glitzernden Schneedecke. Mitten durch die Winteridylle führt auch 2021 wieder der traditionelle Bernina Express. Entlang der höchsten Bahnstrecke über die Alpen überquert er 55 Tunnel, 196 Brücken und meistert Steigungen von bis zu 70 Promille. An nur einem Tag geht es mit dem Panoramazug über die Schweizer Hochalpen bis nach Italien und wieder zurück.

Spektakuläre Zugfahrt

Freie Sicht auf Morteratschgletscher, Lago Bianco oder ins Valposchiavo: Die verschneite Natur lässt sich auch ganz ohne Kälte genießen. Im Bahnland Schweiz rollen die Züge auch im Winter. Beste Aussichten verspricht eine Fahrt im Bernina Express. Die Panoramawagen bieten rundum freie Sicht auf die märchenhafte Winterlandschaft mit verschneiten Bergspitzen, Gletschern und vereisten Wildbächen. Die höchste Bahnstrecke über die Alpen führt in Schlangenlinien und ohne Zahnrad bis zum Ospizio Bernina auf 2.253 Höhenmeter. Die berühmte Strecke zwischen St. Moritz, Valposchiavo und Tirano gehört zum UNESCO Welterbe Rhätische Bahn.

Die Highlights

Los geht die Reise ab Chur über Thusis und Filisur, wo der Panoramazug das imposante Landwasserviadukt überquert. Das Wahrzeichen der Rhätischen Bahn gehört seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe, die Konstruktion in den Jahren 1901/02 war eine echte architektonische Meisterleistung.

Durch die Kehrtunnels des Albulatals erreicht der Bernina Express das mondäne St. Moritz. Der Zug strebt danach weiter hinauf zum Lago Bianco. Der Stausee verdankt seinen Namen dem weißen Gletscherschmelzwasser. Seine angrenzenden Flussläufe führen auf einer Seite gen Adria, auf der anderen Seite bis zum Schwarzen Meer.

Ganz in der Nähe auf dem Berninapass folgt der geografische Höhepunkt. Der Bahnhof Ospizio Bernina liegt auf über 2.250 Höhenmetern. Das Dach der Rhätischen Bahn bildet zugleich die Sprachgrenze zwischen dem rätoromanischen Engadin und dem italienischen Valposchiavo.

In mehreren Schleifen führt die Fahrt weiter zur Alp Grüm: Bahnstation, Restaurant und Hotel in einem. Der Ausblick hier ist einmalig. Wie auf der Leinwand präsentieren sich der Palügletscher, das Berninamassiv und die Bergamasker Alpen. Durch Kurven und Kehren schlängelt sich der Bernina Express weiter nach Valposchiavo.

Vor dem Erreichen des Zielorts passiert der Panoramazug das bekannte Kreisviadukt bei Brusio. Neben dem Landwasserviadukt ist es eines der häufigsten Fotomotive des Bernina Express. Elegant windet sich das Viadukt um 360 Grad und verlängert so die Strecke, um den Höhenunterschied im engen Valposchiavo zu bewältigen.

Die Fahrt nach Süden endet schließlich im oberitalienischen Tirano, wo statt Schnee und Eis mediterrane Palmen auf die Besucher warten.

 

 

Weitere Informationen: www.rhb.ch

Bildmaterial: Bildmaterial steht hier zum Download zur Verfügung: https://we.tl/t-cGD3nfsPub (Link verfügbar bis 26. November 2020 / Nutzung honorarfrei)

Meldung als PDF unter:

https://www.wilde.de/wp-content/uploads/fileupload/PM_RhB_Spektakuläre_Alpenüberquerung_im_Winter.pdf