Umfrage von Holiday Extras zeigt: Deutsche lernen eher ungern Wörter und Sätze in der Landessprache des Urlaubsziels

Teutonen sind vokabelscheu

München, 14. Januar 2019 (w&p) – Büffeln für die Reise: Geht es ins Ausland, legen Deutsche eher weniger Wert darauf, die wichtigsten Grundkenntnisse der einheimischen Sprache parat zu haben. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Holiday Extras (www.holidayextras.de) unter 1.000 Teilnehmern. Darin befragte der Experte rund um Reise-Extras die Teilnehmer zu ihren Lerngewohnheiten in Vorbereitung auf eine Auslandsreise. Insgesamt sagte nur etwa ein Drittel aus, sich mit den wichtigsten Brocken der Fremdsprache auseinander zu setzen.

Un cafe con leche

Rund 19 Prozent der Befragten lernen für einen Urlaub die wichtigsten Sätze in der Landessprache. Einzelne Begriffe wie Hallo, Tschüss & Co. sitzen bei etwa 15 Prozent der Teilnehmer. Einige Urlauber haben überaus hohe Erwartungen an das Gastgeberland. Von den Einheimischen in der eigenen Muttersprache begrüßt zu werden, erwarten demnach immerhin rund 7 Prozent. Zwischen den Geschlechtern ergeben sich kaum Unterschiede. Während die Damenwelt allerdings zu etwa 18 Prozent aussagte, sich zumindest die wichtigsten Wörter anzueignen, waren die Männer mit rund 13 Prozent etwas weniger ambitioniert.

Betrachtet man die Ergebnisse nach Altersgruppen, stellen sich die jüngeren Teilnehmer als besonders träge beim Lernen heraus. Zwischen 18 und 24 Jahren sowie zwischen 25 und 34 Jahren lernen jeweils lediglich etwa 14 Prozent ganze Phrasen. Die über 65-Jährigen sind mit rund 24 Prozent in dieser Kategorie die Verständigungs-Spitzenreiter vor allen Befragten zwischen 35 und 64 Jahren mit jeweils rund 20 Prozent. Grußformeln und Höflichkeitsfloskeln sind der Altersgruppe zwischen 35 und 44 Jahren mit rund 18 Prozent am wichtigsten. Die Erwartung im Urlaubsort in der eigenen Muttersprache begrüßt zu werden, nimmt deutlich ab: Die jüngeren Generationen bis 34 Jahre wünschen sich das nur noch zu etwa 6 Prozent, während sich die Teilnehmer über 65 noch mit 11 Prozent darauf verlassen.

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