Spritsparen im Urlaub: Sieben Tipps für eine kleinere Benzinrechnung

München, 20. August 2019 (w&p) – Teures Tanken: Im Ausland sind die Spritpreise häufig höher als in Deutschland. Daher leidet die Urlaubskasse bei Ausflügen mit dem Mietwagen oder Roadtrips. Der Mietwagen-Experte Sunny Cars verrät sieben Sprit-Tricks, mit denen Urlauber vor und während der Reise Geld sparen.

Mietwagen mit fairer Tankregelung

Große Unterschiede machen die Mietwagen-Anbieter in puncto Tankbestimmung. Am häufigsten sind die Schemen „FF Full-Full“, „FP Full-Paid“ und „FE Full-Empty“. Bei der ersten Regelung geben Urlauber das Auto mit der gleichen Menge Kraftstoff wieder ab, mit der sie es übernommen haben. Wer „FP Full-Paid“ bucht, bekommt den ersten Tank inklusive und gibt das Auto mit leerem Tank zurück. Doch Vorsicht bei der „FE Full-Empty“-Regel, die einen vollgetankten Mietwagen verspricht, ohne Pflicht am Ende nochmals nachzufüllen. Wer das Angebot bucht, verliert meist doppelt. Denn hier bezahlen die Kunden einen höheren Preis für das Benzin als an der Tankstelle. Zudem bekommen sie oft auch Servicekosten angelastet und keine Erstattung für ungenutzten Kraftstoff.

Wahl der richtigen Fahrzeugklasse

Auch bei der Buchung der Autoklasse lassen sich schon Benzinkosten vermeiden, denn das kleinste Auto kommt nicht immer am günstigsten. Bergurlauber beispielsweise buchen besser eine größere Kategorie. Ein Wagen mit mehr PS fährt nicht nur viel ruhiger die steilen Hänge hinauf, er ist auch viel sparsamer. Am Ende der Reise geben Urlauber so weniger für Benzin aus, als bei einem kleinen Mietwagen.

Den richtigen Kraftstoff tanken

Zu Hause weiß jeder, welche Zapfsäule für sein Auto die richtige ist. In einigen Ländern sind die Kraftstoffnamen jedoch recht verwirrend, zudem ist das Auto fremd. So passiert immer wieder ein Fehler beim Tanken, der Zusatzkosten nach sich zieht. Denn wer den falschen Kraftstoff einfüllt, bekommt eine Rechnung für die aufwändige Reinigung des Tanks und der Leitungen. Bei der Abholung des Mietwagens gilt es darauf zu achten, wo die Angabe zum richtigen Kraftstoff steht. In der Regel finden Urlauber diese Information auf dem Mietvertrag, auf dem Schlüsselanhänger sowie im Tankdeckel.

Tanken in kleinen Ortschaften

Tankstellen entlang der Autobahn rufen teurere Preise auf als solche, die einen kleinen Umweg erfordern. Oft ist der Kostenunterschied so hoch, dass sich auch die extra Kilometer rechnen. Ein weiterer Tipp sind Tankstellen in der Nähe von Ländergrenzen. Da die Betreiber mit den Nachbarländern konkurrieren, senken sie häufig die Preise.

Verwenden des Tempomaten

Wenn der gewählte Mietwagen über einen Tempomat verfügt, lohnt sich die Verwendung. Denn wer mit konstanter Geschwindigkeit fährt, reduziert seinen Kraftstoffverbrauch um vier bis zehn Prozent. Gerade auf der Autobahn lassen sich dadurch schnell ein paar Euro sparen. Zudem freut es die Umwelt.

Vorausschauender und moderater Fahrstil

Fahrer, die versuchen vorherzusehen, was auf der Straße passiert, sparen ebenfalls. Denn wer nicht unnötig die Spur wechselt, einen ausreichenden Abstand einhält und plötzliches Bremsen vermeidet, verbraucht weniger Kraftstoff. Auch das Durchschnittstempo entscheidet über den Verbrauch. Wenn das Auto mit 100 Kilometern pro Stunde rollt, benötigt es rund 25 Prozent weniger Kraftstoff, als mit 130 Kilometern die Stunde. Darüber hinaus reduzieren sich auch die Emissionen und das Risiko einer Strafe für zu hohe Geschwindigkeit sinkt.

Das Auto ausrollen lassen

Wer an ein Hindernis oder eine rote Ampel heranfährt, nimmt am besten den Fuß vom Gaspedal. Auf diese Weise verlangsamt sich das Auto und verbraucht kein Benzin. Auch bei längeren Stopps lohnt sich ein Gedanke an die Spritpreise. Wo der Fahrer eine Wartezeit von einer Minute oder mehr erwartet, schaltet er den Motor aus. Dies ist beispielsweise an einem Bahnübergang, einem roten Licht oder einer Blockabfertigung der Fall.

Credit: rcfotostock AdobeStock
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