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Von Klassikern wie Paris bis zu Überraschungen wie Catania: weekend.com präsentiert seine Top 10 Reiseziele 2019

Düsseldorf, 17. Dezember 2019 (w&p) ‒ Kurzurlaub boomt: Der Trend zum verlängerten Wochenende stand 2019 hoch im Kurs. Da sich das Reisejahr nun dem Ende zuneigt, bleibt die Frage: Welche Ziele waren am beliebtesten? weekend.com, der App-Spezialist für Wochenendtrips, hat seine Buchungen analysiert und stellt die Top 10-Destinationen vor. Neben den Klassikern sind auch einige Überraschungen dabei.

Mallorca und Algarve: Die Badedestinationen

Der absolute Dauerbrenner für Kurzreisen an den Strand ist Mallorca. Auch 2019 wurde die beliebteste Mittelmeerinsel der Deutschen wieder fleißig angeflogen. Denn das Herz der Balearen hat so viel mehr zu bieten als nur Ballermann. Urlauber kommen in den Genuss von einsamen Küstenabschnitten, idyllischen Fischerörtchen und in den des wahren mallorquinischen Lebensgefühls.

Als hervorragendes, alternatives Badeziel entdeckten Reisende vergangenes Jahr auch die Algarve für sich. Kein Wunder, schließlich lässt es sich dort in aller Ruhe auf das Meer hinausblicken und ausgiebig sonnen. Der Süden Portugals punktet mit seinen traumhaften Sandstränden und glitzerndem, klaren Wasser. Nur einzelne Klippen und Felsen brechen hier und dort die wunderschöne Szenerie. Wer das Abenteuer sucht, kann sich beim Windsurfen oder Jetskifahren austoben.

Rom, Venedig, Barcelona und Paris: Die Klassiker

Trotz Overtourism halten sie sich beständig in der Liste der angesagtesten Reiseziele ‒ die Klassiker unter den europäischen Städten. Ganz vorne mit dabei ist Rom. Auch letztes Jahr überzeugten sich zahlreiche Urlauber einmal selbst davon, was das italienische Flair ausmacht. Ist es der gute Kaffee, die frisch gebackene Pizza oder sind es doch die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten? Zwischen dem Kolosseum, dem Trevi-Brunnen und einem lauen Abend auf der Piazza Navona können Kurzurlauber bestätigen: Es ist die Mischung aus allem.

Ein weiteres italienisches Lieblingsziel ist und bleibt Venedig. Man kann es den Reisenden schlecht verübeln, schließlich findet sich nirgendwo sonst auf der Welt die Originalszenerie eleganter Gondeln, die durch Wasserstraßen gleiten. Bei der einmaligen Aussicht von der berühmten Rialtobrücke schmeckt das Eis gleich doppelt so gut und wer schon einmal selbst vor dem Markusdom oder dem Dogenpalast stand, wird nachvollziehen können, wie eindrucksvoll es sich unter der venezianischen Sonne schlendern lässt.

Die spanische Küstenstadt Barcelona ist ein Ort, den Besucher immer wieder aufsuchen. Neben den katalanischen Tapas überzeugen die Reisenden ebenso die kulturellen Highlights. Von den architektonischen Meisterwerken Antoni Gaudís wie der Sagrada Familia bis zum Museu Picasso ist für jede Stilrichtung etwas dabei. Der Stadtstrand ist Treffpunkt für die hippe Szene Barcelonas und abends pulsiert das Nachtleben auf den Straßen.

Auch ein Foto vor dem Eiffelturm hat wohl vielen noch gefehlt. 2019 sind deshalb erneut eine Menge Urlauber nach Frankreich gereist. Paris überzeugt immer wieder mit seinen beeindruckenden Bauwerken, grünen Parks und der Champs-Élysées. Bei einer Chocolat chaud und einem Croissant in einem der berühmten Straßencafés lässt sich das Pariser Lebensgefühl am besten spüren.

Catania: Die Überraschung

Pasta alla Norma, knusprige Arancini, Pistaziencreme und süße Ricotta-Röllchen: Im sizilianischen Catania haben sich 2019 überraschend viele Urlauber durch dessen kulinarische Vielfalt geschlemmt. Die Hafenstadt an der Ostküste entwickelt sich langsam aber sicher vom Geheimtipp zum Trend-Reiseziel. Obwohl Catania im 17. Jahrhundert fast vollständig durch einen Vulkanausbruch und ein Erdbeben zerstört wurde, zieht sie mit dem aktiven Ätna und den barocken Prachtbauten Reisende heute wieder in ihren Bann. Ein absolutes Muss in Catania ist eine Exkursion auf den Gipfelkrater des Ätna. Die halbtägige Tour führt zunächst mit der Seilbahn hinauf zur Station Montagnola, von wo aus es mit Geländewagen bis zum Torre Filosofo weiter geht. Dort warten erfahrene Bergführer, die die Wanderer zu Fuß zum Gipfel auf 3.340 Metern Höhe bringen. Dort oben haben sie dann einen atemberaubenden Blick auf die marsähnliche Landschaft.

Wien, Budapest und Riga: Richtung Osteuropa

Als Tor zu Osteuropa ist Wien eine europäische Hauptstadt, die für ihren ganz eigenen Charakter geschätzt wird. Der Wiener Schmäh umgibt Besucher dabei nicht nur bei einer Sachertorte im Kaffeehaus, sondern weht auch zwischen den prunkvollen, historischen Bauten der Altstadt, bei Sissis Schloss Schönbrunn oder vor den Toren der kaiserlichen Hofreitschule. Mit liebevoll angelegten Parks und Gärten oder dem großen Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus im Winter zeigt sich Österreich von seiner schönsten Seite.

Ein Stücken weiter ostwärts befinden sich Urlauber schnell in der Hauptstadt Ungarns: Budapest. Die Metropole an der Donau entzückte 2019 mit ihren Jugendstilbauten, dem Burgviertel, der alten Kettenbrücke und dem imposanten Parlamentsgebäude. Doch neben Sightseeing kann in Budapest auch gründlich entspannt werden. Als größte Kurstadt Europas hat sie mit dem bekannten Széchenyi-Thermalbad ein besonderes Alleinstellungsmerkmal.

In die Top 10 der Reiseziele 2019 schaffte es auch ein weiterer Favorit in Osteuropa. Mit seinem Mix aus moderner Trendstadt und mittelalterlicher Architektur ist Riga ein Ort der Kontraste. Während neue Start-ups an ihren Ideen feilen, ist gleichzeitig die bewegte Historie an jeder Ecke zu spüren. Auch der Charme verwinkelter Kellergewölbe, der traditionelle Likör „Black Balsam“ und die pulsierenden Nachtclubs überzeugten die Urlauber von einem Besuch.

Credits: Shutterstock_Georgios Tsichlis