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Skiurlaub mit dem Auto: Neun Tipps für eine stressfreie und sichere Fahrt

München, 13. Januar 2020 (w&p) – Die Skisaison ist in vollem Gange und viele Deutsche nutzen ihre freie Zeit, um in die Berge zu fahren und die Pisten hinab zu fahren. Die An- und Abreise mit dem PKW gestaltet sich allerdings bisweilen als Herausforderung. Wenig Stauraum, Glätte und volle Straßen sorgen nicht selten für Frust bei den Reisenden. Der Mietwagen-Experte Sunny Cars verrät neun nützliche Tipps für eine stressfreie und sichere Autofahrt in den Skiurlaub.

Die richtigen Vorbereitungen treffen

Winterfestigkeit des Autos gewährleisten

Pflicht für jeden Winterurlauber ist das Aufziehen von Winterreifen auf seinen PKW und das Bereithalten von Schneeketten. Letztere sind zwar nicht immer zwingend, aber in den Alpen besteht auf vielen Gebirgsstrecken eine Schneekettenpflicht. Ertappt die Polizei dort Reisende ohne Ketten, kostet das beispielsweise in Österreich bis zu 5.000 Euro. Für skibegeisterte Autofahrer gilt es vor Abreise Scheinwerfer und Scheibenwischer zu überprüfen. Ebenso gehört das Auffüllen von Frostschutzmittel im Kühlwasser und in der Scheibenwaschanlage dazu sowie die Kontrolle von Öl- und Batteriestand. Um zu den schönsten Skidestinationen zu gelangen, ist oftmals eine Mautvignette notwendig. Das gilt übrigens auch für Mietwagen.

Sinnvoll packen

Ein zweiter Schritt bei der richtigen Vorbereitung des Skiurlaubs ist das sinnvolle Packen des Autos. Urlauber sollten darauf achten, nicht zu einseitig zu beladen und dabei strategisch vorgehen. Es gilt die Faustregel: Schweres nach unten, Leichtes vor dem Verrutschen sichern. Wichtige Komponenten wie Warndreieck, Verbandskasten, Warnweste, Abschleppseil, Starthilfekabel, Taschenlampe, Eiskratzer, Besen und Türschloss-Enteiser sollten immer in Reichweite sein. Es empfiehlt sich auch, eine Decke zur eventuell notwendigen Schneekettenmontage griffbereit zu haben. Zu guter Letzt ist beim Verstauen der Skier in den Dachboxen auf das Höchstgewicht zu achten. Wer stattdessen einen Dachträger auf sein Auto montiert, befestigt die Skier immer nach unten und mit den Spitzen nach hinten.

Nässe aus dem Auto entfernen

Während der Winterzeit gelangt über Kleidung und Schuhe immer wieder besonders viel Feuchtigkeit ins Auto. Das kann unangenehme Folgen haben: Die Scheiben im Inneren des PKWs beschlagen und vereisen von innen. Das bedeutet für jeden Urlauber: Scheiben vor Fahrtantritt unbedingt freimachen und das Gebläse aufdrehen. Auch die Klimaanlage kann dabei helfen, die Feuchtigkeit im Innenraum zu senken.

Versicherungen checken

Gerade wegen des erhöhten Unfallrisikos aufgrund der Witterung überprüfen Fahrer rechtzeitig vor Fahrtantritt alle notwendigen Versicherungen. So sind Winterurlauber auf etwaige Schadensfälle gut vorbereitet. Eine Auslandskrankenversicherung empfiehlt sich ebenso wie der Europäische Schutzbrief, ein Europäischer Unfallbericht und die Grüne Versicherungskarte. Letztere ist in den meisten Ländern nicht zwingend erforderlich. Bei einem Unfall im Ausland erleichtert sie die Schadensabwicklung aber wesentlich. Bei der Anmietung eines Autos gilt es zu prüfen, ob der Mietwagen-Partner diese wichtigen Versicherungen in den Preis inkludiert.

Den Fahrstil den gegebenen Bedingungen anpassen

Witterungsverhältnisse richtig einschätzen

Die Oberflächenbeschaffenheit von Schnee und Eis verlängert den Bremsweg eines jeden PKWs. Eine weitere Gefahrenquelle geht bei viel Schnee von vorausfahrenden LKWs aus. Auf deren Planen und Dächern bilden sich teils Eis- oder Schneeplatten, die sich während der Fahrt vom Lastwagen lösen. Daher halten Fahrer auf verschneiten Routen besser ausreichend Abstand zum Vordermann. Beim Beschleunigen und Bremsen gilt es behutsam zu agieren, da ein zu abruptes Vorgehen das Auto ausbrechen lässt.

Vorsicht mit dem Auto vor Ort im Skigebiet

In den Skiorten selbst ist es wichtig, besonders auf Fußgänger und Schneebegeisterte am Straßenrand zu achten. Es besteht akute Rutschgefahr, deswegen ist es ratsam, immer genug Abstand zu halten. Wer selbst am Steuer sitzt, zieht unbedingt vor der Fahrt Ski- aber auch Snowboardschuhe aus. Vor allem an schattigen Straßenstellen mit gefrorenem Tauwasser und Gefällstrecken empfiehlt sich langsames Fahren. Dieselfahrer suchen sich außerdem bei Temperaturen unter minus 20 Grad lieber einen Garagenplatz, denn der Diesel kann ausflocken und die Leitungen verstopfen.


Die Fahrt so angenehm wie möglich gestalten

Beste Reisezeit nutzen

Endlose Staus und lange Wartezeiten auf den Straßen trüben schnell die Freude auf den bevorstehenden Urlaub. Hier empfiehlt es sich, seine Reiseroute schon vor Abfahrt genau zu planen. So haben Fahrer die Möglichkeit, eventuelle Stauprognosen zu berücksichtigen und Abseits der vielbefahrenen Strecken nach Alternativen zu suchen. Generell gilt: Ferientypische Stoßzeiten sind freitags von 13:00 bis 20:00 Uhr und samstags von 09:00 bis 15:00 Uhr. An den Wochenenden leiden die Straßen in Richtung der Skiorte am Vormittag oftmals unter sehr starkem Verkehr. Frühaufsteher haben bessere Chancen staufrei ans Ziel zu kommen: Zwischen vier und fünf Uhr morgens finden sie die Straßen am leersten vor.

Kleine Passagiere während der Fahrt unterhalten

„Wie lange dauert es noch?“ Mit kleinen Kindern werden auch kurze Strecken schnell zur Geduldsprobe. Eltern überlegen daher besser vor der Fahrt, wie sie die Knirpse auf der Strecke ausreichend unterhalten. Elektronische Geräte, Bücher oder Hörspiele eignen sich hervorragend, um Kinder zu beschäftigen und somit Unruhe und Frust zu vermeiden. Ebenfalls lieben viele Kinder die klassischen Autospiele wie Tiere- oder Nummernschild-Raten. Kindgerechte Après-Ski-Musik sorgt darüber hinaus für gute Stimmung beim Nachwuchs und verwandelt jeden Stau in eine kleine Party.

Ausreichend Pausen einlegen

Pausen sind, speziell auf längeren Strecken, unerlässlich und für viele Urlauber ein festes Ritual auf dem Weg zur Skipiste. Wer häufig Rast macht, beugt Müdigkeit und Konzentrationsschwächen während der Fahrt vor. Auch Kinder freuen sich über Bewegung und frische Luft auf einer langen Autofahrt. Besonders viele schöne Rastmöglichkeiten gibt es übrigens in Österreich, bereits kurz hinter der deutschen Grenze. In Lermoos beispielsweise lockt ein herrlicher Blick auf die Zugspitze.

 

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