Safaris im Herzen Afrikas: Auf den Spuren der Big Five

Paris, 16. Januar 2020 (w&p) ‒ Sie schreiten majestätisch durch ihr Territorium und leben so, wie es die Natur vorhergesehen hat: Afrikas „Big Five“. Auf Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden in ihrem ursprünglichen Lebensraum zu treffen, fasziniert Menschen seit jeher. Es sind Eindrücke, die man nie mehr vergisst und die Reisende tief mit den Tieren verbinden. Evaneos, der führende Online-Marktplatz für Individualreisen weltweit, präsentiert daher fünf Top-Länder für eine unvergessliche Reise unter der Sonne.

Botswana ― das Land der Gegensätze:

Im Norden Südafrikas befindet sich die Hauptstadt Gaborone und die flache, endlose Kalahari-Wüste. Von da aus geht es weiter über die Makgadikgadi-Salzpfannen mit jahrhundertealten Baobab-Bäumen bis hin zu den Wasserwegen des Okavangodeltas dem grünen Herzen Botswanas. In dem ruhigen, dünn besiedelten Land wechseln sich auf spannende Weise karge, trockene Regionen sowie eine reiche Flora und Fauna ab und bieten so die unterschiedlichsten Bilder. Auch der bekannte Chobe-Nationalpark ist ein Highlight, in dem unter anderem unzählige Elefanten eine Heimat gefunden haben. Mit etwas Glück können hier am fruchtbaren Flussufer und in Begleitung der gastfreundlichen Einheimischen alle Tiere der Big Five erspäht werden. Seit der Unabhängigkeit vom Vereinten Königreich im Jahr 1966 ist Botswana übrigens ein besonders freies, demokratisches Land, in dem sich Reisende sehr sicher fühlen können.

Namibia ― eine malerische Abgeschiedenheit:

Nichts als Stille, wilde Tiere und weite Landstriche bis zum Horizont ― das ist Namibia. Im Flachland der Namib-Wüste ragen die 120 Millionen Jahre alten Inselberge der Spitzkoppe unter klarem Nachthimmel in die Höhe und auch die wandernden Dünen der Region sind spektakulär. Der Wüstensand hat sich durch die unablässige Sonneneinstrahlung in ein wunderschönes, orange-rotes Farbspiel verfärbt, während sich im Nordwesten des Landes eine vielfältige Tierwelt aus Löwen oder Leoparden um die Wasserlöcher und schattenspendenden Plätze des Etosha-Nationalparks versammelt. Dieser steht Besuchern das ganze Jahr über offen und kann auch mit dem eigenen Auto erkundet werden. Am Rande des Atlantiks erwartet Besucher in Namibia der Küstenort Swakopmund. Wer die Stadt aufsucht, wird sich nicht nur in die Kolonialzeit zurückversetzt fühlen, sondern hat auch den idealen Startpunkt für Wüsten-Abenteuer oder einen Ausflug zur Skelettküste.

Uganda ― zwischen Berggorillas und Savannen:

Als Winston Churchill einst Uganda als Land für sich entdeckte, gab er ihm den Beinamen „Die Perle Afrikas“ ― schließlich überzeugt der ostafrikanische Staat seine Besucher mit einer Vielfalt aus Wasserfällen, Bergen, dichten Nebelwäldern, fantastischen Nationalparks sowie dem größten See auf afrikanischem Boden ― dem Viktoriasee. In den ursprünglichen Dörfern lernen Reisende die Einwohner Ugandas kennen, Twa oder Batwa genannt, die Einblicke in ihren authentischen Alltag geben. Im Bwindi Impenetrable Park treffen Uganda-Reisende häufig auf Berggorillas und Schimpansen. Der Anblick vieler weiterer Tiere wie Affen, Flusspferde oder pinke Flamingos in Krater- und Salzseen ist in den Savannen des Queen-Elizabeth-Nationalparks oder des Murchison Falls Nationalparks ebenfalls überwältigend. Mit nur einem Schritt kann auf der Höhe der Stadt Masaka die Linie des Äquators überquert werden ― ein unbeschreiblicher Moment.

Tansania ― im Reich des UNESCO-Weltnaturerbes:

Tansania gilt als eines der letzten Tierparadiese dieser Erde ― ein Lebensraum, der geschützt und bewahrt werden muss, so auch die ungeteilte Ansicht der UNESCO. Hier, am Indischen Ozean gelegen, können sich Mensch und Tier noch auf überwältigende, natürliche Weise begegnen, wie zum Beispiel in der als „Arche Noah“ bezeichneten Serengeti. Riesige Herden von Büffeln, Zebras, Gnus oder Antilopen überqueren das Land in Richtung einer erfrischenden Wasserquelle. Im Millionen Jahre alten Vulkankrater Ngorongoro lässt sich sogar die größte Raubtierdichte Afrikas entdecken, obwohl gleichzeitig Tiere wie das bedrohte Spitzmaulnashorn ein geschütztes Refugium finden konnten. Unweit davon entfernt schlummert der gigantische Schneegipfel des Kilimandscharos, welcher von üppigen Regenwäldern und Bewohnern wie Nashörnern, Buschböcken oder Riesenwaldschweinen besiedelt wird.

Kenia ― wilde Tiere und einsame Traumstrände:

Auch im ostafrikanischen Kenia gibt es viel zu erleben. Die zwei jährlichen Regenzeiten formen das Landschaftsbild und ermöglichen wechselnde Möglichkeiten von Safaris. Wer hier auf Tuchfühlung mit der Big Five gehen möchte, dem sei der Tsavo-Ost- und West-Nationalpark ans Herz gelegt. Während im Osten des Parks mit knapp 12.000 Quadratkilometer Fläche eine der größten Elefantenpopulationen sowie Geparden, gelbe Paviane und kleine Kudus verweilen, gesellen sich auf über 9.000 Quadratkilometer im westlichen Teil Nilkrokodile zu Löwen und Afrikanischen Büffeln. Unterdessen leben auch die Tiere des Amboseli-Nationalparks in freier Wildbahn. Die perfekte Ergänzung zu all diesen aufregenden Tierbeobachtungen bieten Kenias tropische Strände rund um Mombasa. Der Masai-Mara-Nationalpark im Norden des Landes ist insbesondere im Juli und August zu empfehlen, also dann, wenn die Zeit der großen Tierwanderung anbricht.

Credit: shutterstock_748151257_By Alun Marchant
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