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VIR begrüßt Bundesbeschluss zu Gutscheinregelung und weist auf bestehende Lücken hin

München, 3. April 2020 (w&p) – Richtiger Schritt mit Ausbau-Potenzial: Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) begrüßt die Einigung des sogenannten Corona-Kabinetts zur Ausgabe von Gutscheinen für nicht erbrachte Reiseleistungen. Gleichzeitig mahnt die führende Vereinigung der Digital-Touristik jedoch an, dass die Regelung weite Teile der Branche in ihrer momentanen Form von der Lösung aussperrt.

Der Bundesvorstoß sieht vor, dass Anbieter von Pauschalreisen und Nur-Flug-Produkten ihren Kunden aufgrund der außergewöhnlichen Situation durch das Corona-Virus Reisevoucher statt Rückzahlungen anbieten können. „Dies entlastet einige Player massiv und sichert deren Liquidität“, lobt VIR-Vorstand Michael Buller.

Gleichzeitig macht der Verbandschef auf Lücken in dem Lösungsansatz aufmerksam. „Ein erheblicher Teil der Wertschöpfungskette innerhalb der Touristik fällt nach derzeitigem Stand durch das Raster“, so Michael Buller. „Insbesondere im Hinblick auf reine Hotelleistungen oder Zusatzprodukte wie Mietwagen und Flughafenparkplätze spart der Vorstoß einen maßgeblichen Teil unserer Branche aus – hier fehlt eine adäquate Lösung bisher komplett und benachteiligt insbesondere den touristischen Mittelstand.“

Darüber hinaus ignoriere der Beschluss der Bundesregierung die Wechselwirkung im B2B-Bereich der Touristik, gibt Buller weiter zu bedenken. „Für zahlreiche touristische Dienstleister wie die Technologie-Anbieter funktioniert ein Voucher-Modell nicht wirklich“, so der VIR-Vorstand. „Auch entschärft ein Gutschein nicht die Charge-Back Problematik mit den Zahlungsprovidern. Ich wünsche mir von der Bundesregierung für Unternehmen des gesamten touristischen Spektrums eine Berücksichtigung bei den Lösungen. So wie der aktuelle Status ist, nutzen sie zwar einem wichtigen Teil der Branche, aber eben nicht allen.“

Erfinderisch in der Krise: Die originellsten Ideen von Unternehmen während der Corona-Krise

Für den guten Zweck und Unterstützung, wo sie aktuell besonders gebraucht wird: Sieben kreative Bewältigungsstrategien von Unternehmen in der Corona-Krise 

München, 2. April 2020 (w&p) – Anstatt Flüge vermitteln die Gründer des Flugportals Flyla jetzt Erntehelfer in Deutschland, statt nach Fußballspielen durchsucht Stream Time jetzt das Internet nach virtuellen Gottesdiensten und der Luxus Reiseanbieter Luxury Dreams verleiht seinen Concierge Service nun, um Risikogruppen beim Einkaufen und dem täglichen Leben zu unterstützen. In der Corona-Krise werden Unternehmen in Deutschland und weltweit vor massive Herausforderungen gestellt. Bei einigen bewirkt der Druck das kreative Umdenken: Quasi über Nacht basteln Start-ups und etablierte Player ihre Kompetenzen um, um aktuell benötigte und gefragte Hilfestellung anzubieten. Oftmals bedeutet das keinen finanziellen Vorteil – es geht darum, Unterstützung und Hoffnung zu geben. Diese Beispiele zeigen originelle und kreative Coping-Strategien von Unternehmen während der Corona-Krise:

  1. „Clever Ackern“: Vermittlung von Erntehelfern statt kompensierter Flüge

Eigentlich ist Flyla ein Flugportal, das ausschließlich CO2-kompensierte Flüge anbietet. Die Gründer des Unternehmens, Fabian Höhne und Frederic Lapatschek, haben sich aufgrund der aktuellen Lage dazu entschlossen „Clever Ackern“ zu gründen: Ein Portal, das Jobsuchende und Bauern zusammenbringt, um sie bei der Ernte zu unterstützen. Es fehlen rund 300.000 Saisonarbeitskräfte, die in Deutschland Spargel und Erdbeeren ernten sowie neue Gemüsesetzlinge pflanzen. Sowohl Landwirte als auch Jobsuchende geben auf Clever Ackern ihre Suchkriterien an, das Portal vermittelt zwischen den beiden und findet die richtigen Partner. Der Verband der Süddeutschen Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE) hat bereits die Bereitschaft der Zusammenarbeit angekündigt. 

  1. Stream Time startet weltweit erste Suchmaschine für virtuelle Gottesdienste 

Beten statt kicken: Der Streamingdienst Stream Time beweist Kreativität in der Krise. Nachdem das Unternehmen bisher auf Sportevents spezialisiert war, verschiebt das Start-up seinen Fokus und setzt im Zuge der Corona-Pandemie nun auf Streaming von Gottesdiensten. Statt Basketball und Fußball gibt es nun den weltweit ersten Internet-Kanal mit virtuellen Messen und Live-Gottesdiensten: Das Hamburger Start-up Stream Time hat innerhalb einer Woche sein Angebot auf die Bedürfnisse der Menschen während der Krise umgestellt. Stream Time ist eine Metasuchmaschine für Streaming-Angebote mit einem speziell für diesen Zweck entwickelten Algorithmus. Gründer und CEO Trevor Evans rief die Plattform zunächst hauptsächlich für das Streamen von Sportevents ins Leben. Im Zuge der Corona-Krise sattelte Evans seinen Sport-Streamingdienst nun um. Als erste und weltweit einzige Plattform dieser Art aggregiert Stream Time nun Live-Streams von Gottesdiensten und macht die kirchlichen Messen so für eine große Bandbreite an Zuschauern nutz- und auffindbar. Die Plattform enthält tausende, ausgewählte Livestreams diverser Kirchen und Glaubensgemeinschaften des Christentums auf Deutsch, Englisch und in anderen Sprachen. Kirchen können einfach über die Anmeldung auf Stream Time ihre Messen zum Stream hinzufügen und von den Zuschauerzahlen profitieren. Die Idee kam dem 34-jährigen Gründer durch seine Großmutter: Sie geht regelmäßig in die Kirche, was in Zeiten der globalen Pandemie nun nicht mehr möglich ist. Um diesen Missstand zu lindern, entwickelte Evans kurzerhand das Konzept für das Streamen von Gottesdiensten.

  1. Solidarität in Zeiten des Coronavirus: Fleming’s Hotels bieten kostenfreie Zimmer für Hilfskräfte in Frankfurt und München 

Immer mehr Krankenhäuser leihen in diesen Tagen Ärzte und Krankenschwestern aus umliegenden Regionen aus. Die Fleming’s Hotels möchten diese Personen unterstützen und zeigen sich solidarisch. In den Städten Frankfurt am Main und München stellen sie ab sofort Einsatzkräften, die für den Kampf gegen das Coronavirus extra umziehen, ihre Zimmer zur Verfügung. Zugereiste Ärzte, Krankenschwestern und Polizisten sowie Hilfskräfte aus Pflegeberufen, von der Feuerwehr oder dem Technischen Hilfswerk übernachten kostenfrei in den Hotelzimmern. In beiden Städten stellt Fleming’s Hotels ein Kontingent an schönen, ruhigen Zimmern mit gemütlichem Doppelbett, kostenlosem WLAN, Fernseher und Schreibtisch zur Verfügung. Die Hotels sind in beiden Städten zentral gelegen, wie beispielsweise das Fleming’s Express Hotel Frankfurt direkt neben dem Hauptbahnhof.

Interessierte Einsatzkräfte, die noch eine Bleibe in Frankfurt am Main oder München suchen, wenden sich bitte an folgenden Kontakt:

Für Frankfurt:                                                     Für München:

069-37003300                                                    089-839329-0
reservation.fra@flemings-hotels.com            muenchen@flemings-hotels.com

  1. Concierge Service von LUXURY DREAMS unterstützt Menschen im Alltag

Wenn Alltagsaufgaben zur Herausforderung werden, verlangen die Zeiten nach Gemeinschaftssinn. Wer aufgrund von Krankheit oder aus beruflichen Gründen eingeschränkt ist, dem möchte das Lifestyle-Unternehmen LUXURY DREAMS daher mit einem kostenfreien Concierge-Service zur Seite stehen. Der kostenfreie Concierge-Service des Luxus Reiseveranstalters organisiert zum Beispiel Fahrdienste zum Arzt oder ins Krankenhaus, das Gassigehen mit dem Hund, Post- und Paketdienste, Apothekenservices, Geschenkedienste, vorübergehende Kinderbetreuung, Blumenservices und natürlich Einkäufe.

  1. SunExpress bringt auf knapp 200 Flügen Urlauber nach Hause

„Wir bringen Europa heim“ – so lautete im März das Motto des deutsch-türkischen Gemeinschaftsunternehmens SunExpress. Im Rahmen einer großen Rückholaktion führte die Ferienfluggesellschaft mit Hauptsitzen in Antalya und Frankfurt im Zeitraum vom 13. bis zum 22. März 2020 insgesamt 180 Flüge alleine aus der Türkei für Fluggäste aus ganz Europa durch. In einem Kraftakt der gesamten Organisation konnte SunExpress für den genannten Zeitraum ab Antalya insgesamt 120 Flüge nach Deutschland, in die Schweiz, nach Österreich, Polen, Dänemark, Frankreich und Belgien auf die Beine stellen, um rund 20.000 Fluggäste nach Hause zu fliegen. Ab Izmir brachte SunExpress auf 60 Flügen mehr als 8.000 Gäste zurück in die Heimat nach Deutschland, in die Schweiz, die Niederlande, Frankreich, Österreich und Belgien.

Ein besonderer Anblick bot sich Flightradar24-Nutzern auch am 20. März: An diesem Tag waren acht Boeing 737 der Airline gleichzeitig nach Hurghada und Marsa Alam in Ägypten unterwegs, um dort weitere 1.500 Passagiere abzuholen. Einen besonderen Rückholflug führte SunExpress zudem am 26. März durch und war im Auftrag des Auswärtigen Amtes der Schweiz nach Dakar im Senegal unterwegs, um Schweiter Botschaftsmitarbeiter und Touristen auszufliegen. Zahlreiche weitere Rettungsflüge sind geplant. „Unsere Herzen bluten“, so Peter Glade, Chief Commercial Officer von SunExpress. „Seit 30 Jahren ist es unser Herzensanliegen, die Brücke zwischen unseren beiden Heimatländern zu sein und darüber hinaus die Türkei mit dem restlichen Europa zu verbinden. Dass wir jetzt fliegen, um Menschen zu trennen macht uns traurig, aber gerade in diesen schwierigen Zeiten werden wir alles tun, was in unserer Macht steht, um sicherzustellen, dass alle Passagiere nach Hause kommen. Safety first. Gesundheit close second.“

  1. Fernstudium statt Kreuzfahrt: Konzentration auf Online Bildung

Mit Meravando gründete der Kölner Thomas Tibroni erst letztes Jahr ein Onlineportal für Kreuzfahrten, das den CO2 Ausstoß aller gebuchten Reisen zu 100 Prozent kompensiert. Ein Herzensprojekt, das aufgrund des aktuellen weltweiten Stopps für Kreuzfahrten erstmal pausieren muss. In Zeiten von Home Schooling und Online Lernangebote ist Tibronis zweites Standbein, die Online Akademie, aktuell jedoch sehr gefragt. Daher konzentriert sich das gesamte Team nun mit voller Kraft auf den Ausbau der Angebote auf ihren Portalen StudyCheck.de und FernstudiumCheck.de. Diese informieren anhand von Bewertungen über Studienangebote.

  1. A3M hilft bei Rückholaktionen 
Foto: A3M

Mit einer speziellen Datenbank unterstützt A3M die Rückholaktion der Reiseveranstalte rund des Deutschen Reise Verbands (DRV). Der Tübinger Spezialist für Krisen-Monitoring hat für die Branche eine Online-Datenbank entwickelt, über welche die Veranstalter die Daten ihrer gestrandeten Gäste nach Ländern und Flughäfen erfassen können. Der DRV kann somit jederzeit ermitteln, wo Bedarf an Sonderflügen besteht. Auch Kunden, die in Eigeninitiative ihre Rückreise organisiert haben, werden erfasst. Zusätzlich können die Veranstalter sehen, für wie viele Gäste ein Rücktransport bereits organisiert ist. Die Datenbank ist seit 24. März online.  Binnen 24 Stunden hatten sich fast 90 Veranstalter registriert. Inzwischen sind die meisten Gäste wieder zurück in Deutschland. Es gibt allerdings einige Länder, aus denen noch nicht alle Urlauber ausgeflogen werden konnten, wie etwa Neuseeland, Australien und die USA. www.global-monitoring.com

Deutsche Urlauber träumen auch zu Corona-Zeiten von Antalya und Mallorca: traffics wertet Suchanfragen Reisender über seine Systeme aus

Berlin (w&p) 2. April 2020 – Träumen erlaubt: Auch wenn sich die Reise-Branche in der schwersten Krise ihrer Geschichte befindet, sehen sich die Menschen nach wie vor nach Urlaub um. Der Berliner Technologie-Experte traffics hat innerhalb der vergangenen sieben Tage analysiert, nach welchen Destinationen Kunden über die Systeme des Unternehmens gesucht haben. Traditionelle Favoriten machen auch dieser Tage absolut das Rennen.

Auf Platz 1 der Suchen über CosmoNaut und die IBE landet Antalya – gefolgt von der Baleareninsel Mallorca. Rang 3 kann Hurghada in Ägypten für sich verbuchen, Platz 4 geht an Heraklion auf der griechischen Insel Kreta. Es folgen Izmir, die Zielflughäfen Las Palmas auf Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa Süd. Ausnahme unter sonst ausschließlich nahen Zielen ist Platz 9 mit Dubai. Auf Rang 10 der Hitliste landet die griechische Mittelmeerinsel Rhodos.

Platz 1             Antalya

Platz 2             Palma de Mallorca

Platz 3             Hurghada

Platz 4             Heraklion

Platz 5             Izmir

Platz 6             Las Palmas de Gran Canaria

Platz 7             Fuerteventura

Platz 8             Teneriffa Süd

Platz 9             Dubai

Platz 10            Rhodos

Hinsichtlich der Verteilung nach Saison-Zeiten fallen 51 Prozent auf die Sommermonate Juni, Juli, August und September. 26 Prozent betreffen Suchen für die Monate Oktober, November und Dezember 2020. Drei Prozent fallen bereits auf die ersten drei Monate des Jahres 2021. Viele Urlauber sind anscheinend sehr optimistisch, denn etwa immerhin 19 Prozent der Suchen betreffen die unmittelbare Zukunft mit Mai und April 2020.

Bayreuth wird klingen: Viele neue musikalische Festivitäten im Sommer 2020 geplant

Bayreuth, 02. April 2020 (w&p) – Nach Absage der Wagner-Festspiele 2020 wird der Kultursommer in Bayreuth neugestaltet: Vorgesehen ist, in der freiwerdenden Festivalzeit vom 25. Juli 2020 bis zum 30. August 2020 eine Vielzahl an alternativen musikalischen Festivitäten durchzuführen. „Bayreuth wird auch im Sommer 2020 klingen“, bekräftigt Thomas Ebersberger, Vorsitzender des Marketing & Tourismus Region Bayreuth e.V. und künftiger Oberbürgermeister der Wagnerstadt. Er appelliert an die Festivalbesucher, an ihrem geplanten Bayreuth-Besuch festzuhalten.

„Die Wagner-Anhänger sind eine treue Gemeinschaft, deren Solidarität mit der Kulturstadt Bayreuth wir genau in diesem Sommer benötigen“, so der Appell von Thomas Ebersberger. „Wir sind aktuell dabei, mit zahlreichen Kulturanbietern zu sprechen, und haben uns zum Ziel gesetzt, den Besuchern ein anspruchsvolles alternatives Kulturprogramm anzubieten, über das wir sie – wenn es die Lage zulässt – schnellstmöglich informieren.“ Hintergrund der Absage für die diesjährigen Wagner-Festspiele war eine Nicht-Durchführbarkeit der Proben in den kommenden Wochen.

Dr. Manuel Becher, Geschäftsführer der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH, weist zugleich auf die Fülle an kulturellen Angeboten in Bayreuth hin. „Ob das Richard-Wagner-Museum, das Markgräfliche Opernhaus, das Franz-Liszt-Museum oder aber unser Kunstmuseum, die Vielfalt an unvergesslichen kulturellen Eindrücken und Erlebnissen ist immens“, betont er. „Auch unsere historische Parkanlage Eremitage zeigt sich im Sommer von einer unvergleichlichen Seite. Der Kultursommer 2020 in Bayreuth wird zweifelsohne einzigartig sein und wir sind überzeugt, dass sein Reiz die Musikliebhaber weiter in ihren Bann ziehen wird.“

Deutschland schreibt jetzt Postkarten der Solidarität – Menschen rücken näher trotz Distanz

 

Berlin, 31.03.2020 – Trotz Selbstisolation, Quarantäne und der Empfehlung das Haus nur noch für die nötigsten Besorgungen zu verlassen, suchen Menschen Wege, um mit ihren Liebsten in Kontakt zu bleiben – unter anderem durch Postkarten! In Zeiten der Covid-19 Pandemie und Social Distancing verzeichnet MyPostcard weltweit einen starken Anstieg des Postkartenversandes. Allein in Deutschland haben in der letzten Woche über 100.000 Menschen Postkarten über die App versendet. Wegen der weltweiten COVID-19 Pandemie wird die Bevölkerung in fast allen Ländern dazu aufgerufen zu Hause zu bleiben, soziale Kontakte einzuschränken und vor allem ältere und durch Vorerkrankungen gefährdete Menschen nicht zu besuchen, um sie vor einer Infektion zu schützen. Doch wie gehen Menschen mit dieser Distanz um und wie gelingt es, besonders mit älteren Menschen Kontakt zu halten, wenn diese kein Smartphone haben oder nicht Social- Media-affin sind?

 

Zwischenmenschliche Beziehungen in Krisenzeiten 

Das geforderte Social Distancing fällt vielen schwer. Menschen brauchen Menschen. Besonders in diesen schwierigen Zeiten wird deutlich wie wichtig Nähe und Wärme sind und welche enorme Rolle sie in unserem täglichen Miteinander spielen. Kleinigkeiten, die vorher kaum bewusst wahrgenommen wurden, haben plötzlich große Bedeutung. Einkaufen oder mit dem Hund Gassi gehen, Smalltalk mit dem Bäcker um die Ecke oder der sonntägliche Kaffee im Lieblings-Café. Doch vor allem der hohe Stellenwert von Familie und Freundschaft wird spürbar.

Gesellschaft rückt näher trotz Distanz

Die aktuelle Situation zeigt aber auch wie anpassungsfähig Menschen sind, vor allem wie schnell sie sich an geänderte Lebensumstände gewöhnen – allerorts findet gerade ein Umdenken statt und die Blickwinkel verändern sich. Nachbarschaftshilfe, Live-Streams von Konzerten, täglicher Applaus vom Fenster an alle, die unser System weiterhin am Laufen halten und neue Wege der Kommunikation. Die Gesellschaft rückt zusammen – trotz Distanz. Die Postkarte als Kommunikationsmedium liegt seit Jahren bei vielen Menschen im Trend. Das Medium, das dieses Jahr den 150. Geburtstag feiert, beweist besonders in der jetzigen Situation welch hohen emotionalen Stellenwert sie bei Versendern und Empfängern hat. „Unsere MyPostcard App ist bei vielen für individuelle Urlaubsgrüße per Postkarte bekannt. In den letzten Tagen sehen wir allerdings eine rasante und starke Verschiebung beim Anlass des Postkarten-Schreibens. Mehr als 80% der Bestellungen sind aktuell Postkarten der Solidarität und des Zusammenhaltes“, so Oliver Kray, CEO und Gründer von MyPostcard. Menschen finden Wege die fehlende Nähe zu kompensieren.

Kraft der Solidarität

Nähe muss nicht unbedingt physische Nähe sein. Soziale Distanz darf nicht Einsamkeit bedeuten. Daher ist es gerade jetzt wichtig Zusammenhalt zu demonstrieren, sowohl auf gesellschaftlicher Ebene als auch im privaten Umfeld. Regelmäßige Telefonate mit den Eltern, gemeinsames Abendessen mit Freunden über FaceTime aber auch Postkarten mit persönlichen Fotos für die Großeltern oder ein Brief an die Freundin. Sie können Zuversicht und Hoffnung geben und ein Zeichen von Liebe sein. Etwas haptisches, zum Anfassen, ganz fernab des Virtuellen und Digitalen. Etwas das bleibt. Bei den Postkarten von MyPostcard kümmert sich das Unternehmen um den Druck, die Frankierung und den weltweiten Versand der personalisierten Postkarten. Das Berliner Start-up reagierte sofort auf die enorm hohe Nachfrage nach Solidaritätsbekundungen und stellte den Nutzern innerhalb von wenigen Tagen eine Kategorie mit über Tausend eigens dafür erstellten Motiven zur Verfügung. Der Betrieb der Druckereien sowie der reguläre Postbetrieb sind, trotz der Corona-Krise, derzeit gesichert.

 

Über MyPostcard

Die Postkarte von morgen: MyPostcard ist Deutschlands erfolgreichste Postkarten App, die es ermöglicht, eigene Fotos als echte gedruckte Postkarte zu versenden. Die App ist aktuell weltweit in zehn Sprachen verfügbar und bietet mit über 50.000 Designs das weltweit größte Postkartenangebot. MyPostcard kümmert sich mit Hilfe eines internationalen Druckerei-Netzwerkes um den Druck, die Frankierung und den weltweiten Versand der personalisierten Postkarten. Gründer und CEO ist Designer und Serial – Entrepreneur Oliver Kray. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und einem Büro in New York beschäftigt momentan 30 Mitarbeiter und gehört im Ranking der Financial Times zu den Top 1000 Fastest Growing Companies in Europa, im Bereich E-Commerce belegt MyPostcard europaweit sogar Platz 19.

Allein daheim und trotzdem im Geiste mit 100 anderen aktiv: Spontane Spendenaktion im Frankenwald – Crazy Runners laufen (gem)einsam für den guten Zweck

Kronach, 27.03.2020 – Verrückt, wenn der Name zum Programm wird: Das Crazy Runners Team Frankenwald ruft spontan zu einer laufenden Spendenaktion auf. Ohne Markierungen, ohne Streckenposten und ohne Laufgruppen kann am 28. und 29.03.2020 gelaufen und gespendet werden.

Nachdem aufgrund der aktuellen Situation der „Spendenlauf rund um die Ködeltalsperre“ abgesagt werden musste, hat sich das Crazy Runners Team Frankenwald dazu entschlossen, trotzdem zu spenden und auch laufen zu gehen – jeder für sich, jeder einsam und doch alle gemeinsam für einen guten Zweck. Gemäß den aktuellen Regelungen handelt es sich bei dieser Aktion nicht um einen organisierten Gruppenlauf, sondern jeder Teilnehmer läuft die Mindestdistanz von 10,7 Kilometer für sich – die Strecke ist frei wählbar: Ob durch den Frankenwald, an der Nordsee oder um den Bodensee, mitmachen dürfen alle Laufbegeisterten weltweit. Zeitlich flexibel, können die Sportler den Lauf vom 28.03. um 0:00 Uhr bis zum 29.03.2020 um 24:00 Uhr absolvieren. So bleibt genug Zeit, um unter Einhaltung der Empfehlung der Bundes- und Landesregierungen zu laufen. Nur eins ist bei diesem Event festgelegt: Das „Startgeld“ wird gespendet. Die Spenden gehen an die Organisation „Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe“.  Rund 100 „verrückte“ Läufer haben sich bis dato angemeldet.

Kurzentschlossende Lauffreunde von überall auf der Welt, können sich über die Website https://www.crazyrunners-frankenwaldtrail.de/category/news noch informieren und melden. Die symbolische Startnummernvergabe erfolgt digital und zum Selbstausdruck.

 

Über den Frankenwald

Burgen, Berge, Blaues Gold – im Norden des Freistaates Bayern besticht die fränkische Urlaubsregion Frankenwald mit abenteuerlichen Floßfahrten und ruhigen Wanderwegen. In der vom Schiefer geprägten ersten „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ Bayerns erleben Naturbegeisterte, Sportler und Genießer über das gesamte Jahr pure Landschaft, Entspannung und kulturhistorische Höhepunkte. So lassen sich in der Lucas-Cranach-Stadt Kronach die Festung Rosenberg, die Fränkische Galerie und der Festungswald bestaunen. Neben einem dichtem Rad- und Wanderwegenetz begeistert die Genussregion Oberfranken mit der nachweislich größten Brauerei-, Bäckerei- und Metzgereidichte der Welt. Gelebte Tradition, feines Handwerk und Authentizität sind bei zahlreichen Festen und Veranstaltungen wie den traditionellen Kerwas allgegenwärtig. Inmitten der panoramareichen Mittelgebirgslandschaft verwöhnen die Genussorte in der Naturparkregion kulinarisch mit besonderen Schätzen und überzeugen mit fränkisch-herzlicher Gastfreundschaft. Das Bayerischen Staatsbad Bad Steben bietet intensive Erholung für Körper und Geist mit einer einzigartigen Heilmittelkombination aus Radon, Moor und Kohlensäure. www.frankenwald-tourismus.de

Absage der BMW Motorrad Days 2020 in Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen, 27. März 2020 (w&p) – In Anbetracht der aktuellen Ereignisse, den damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus und aus Verantwortung gegenüber allen Gästen und Mitarbeitern, hat sich das Organisationsteam der BMW Motorrad Days nach sorgfältiger Prüfung dazu entschlossen, die diesjährige Veranstaltung vom 3. bis 5. Juli 2020 in Garmisch-Partenkirchen nicht durchzuführen.

Die BMW Motorrad Days stehen für eine der größten und internationalsten Kundenveranstaltungen der BMW Group mit regelmäßig über 40.000 Gästen aus aller Welt. Den damit verbundenen Erwartungen der Besucher möchten die Organisatoren auch weiterhin voll gerecht werden. Die aktuellen Gegebenheiten lassen die Planungen dieses Events mit den nötigen langen Vorlaufzeiten und somit die gewohnte Durchführung der BMW Motorrad Days jedoch leider nicht zu. Mit der frühen Absage möchte das Organisationsteam auch den Gästen aus Übersee entgegenkommen, die ebenfalls längere Vorlaufzeiten für ihre Reiseplanung benötigen.

1. Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer bedauert die Absage sehr, betont aber: „In der momentanen Situation kann ich diese Entscheidung in jeglicher Hinsicht nachvollziehen, auch wenn sie für unseren Ort natürlich einen schmerzhaften Einschnitt bedeutet. Ich schaue jetzt auf 2021 für die Jubiläumsausgabe, die 20. BMW Motorrad Days in Garmisch-Partenkirchen.“

Michael Gerber, Geschäftsführer der GaPa Tourismus GmbH erklärt dazu: „Die BMW Motorrad Days haben für Garmisch-Partenkirchen sowohl touristisch als auch wirtschaftlich einen hohen Stellenwert. Jahr für Jahr kommen tausende Biker aus der ganzen Welt zu uns, um ihre gemeinsame Leidenschaft für Motorräder zu feiern. Dass wir einer so renommierten Veranstaltung seit nunmehr fast 20 Jahren ein Zuhause geben können, macht uns glücklich und stolz. Dennoch stehen wir vollumfänglich hinter der Entscheidung, die seitens  BMW Motorrad getroffen wurde, da wir die Verantwortung nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger in Garmisch-Partenkirchen, sondern auch für alle Gäste, die zu uns kommen, tragen.“

David Stiehler, Projektleiter von Seiten GaPa Tourismus GmbH: „Die Absage der BMW Motorrad Days 2020 in Garmisch-Partenkirchen bedauern wir alle zutiefst – Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Helferinnen oder Helfer vor Ort, Partner, Dienstleister und natürlich wir im Organisationsteam. Aber die Entscheidung ist verantwortungsvoll und richtig. Jetzt heißt es nach vorne schauen: Wir freuen uns auf 2021, wenn wir zusammen mit BMW Motorrad und allen Bikern das 20-jährige Jubiläum der BMW Motorrad Days in Garmisch-Partenkirchen feiern. Jetzt nutzen wir die gewonnene Zeit, um gemeinsam für das kommende Jahr Ideen zu entwickeln und umzusetzen, um die Jubiläumsausgabe des Events für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.“

Sollten Sie als Teilnehmer bereits Übernachtungen gebucht haben, setzen Sie sich bitte direkt mit Ihrem Gastgeber in Verbindung.

Für allgemeine Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Tim Diehl-Thiele, Leiter Kommunikation BMW Motorrad, unter +49-89-382-57505 oder per E-Mail an Tim.Diehl-Thiele@bmw.de.

 

Über Garmisch-Partenkirchen

„Entdecke Deine wahre Natur“: Diese Philosophie steht als zentrale Vision der facettenreichen Bergregion am Fuße der Zugspitze. Als Heilklimatischer Kurort der Premium-Class bietet Garmisch-Partenkirchen mit ursprünglicher Landschaft und klarer Luft ideale Bedingungen um neue Energie zu tanken und abzuschalten. Das ganzjährige Outdoor-Angebot, zahlreiche Freizeitaktivitäten, wohltuende Gesundheits- und Wellnessmöglich­keiten und eine große Auswahl an Unterkünften laden sowohl Sportler als auch Freizeiturlauber zum Genießen und Verweilen ein. Und auch kulinarisch hat die bayerische Erlebnisdestination — von selbstkreierten Pralinen bis Dosenbrot — einiges an regionalen Köstlichkeiten zu bieten. Eindrucksvolle historische Fassaden und liebevoll bemalte Häuser sowie die herzliche Gastlichkeit prägen eine Atmosphäre von Offenheit und Lebensfreude im Ort, die begeistert, berührt und lange wirkt.

Lösung für Rückzahlungsverpflichtung in Reiseindustrie benötigt: VIR sieht akuten Handlungsbedarf

München, 27. März 2020 (w&p) – Um eine Insolvenzwelle in der Reisebranche zu verhindern, ist für den Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) die Einrichtung eines Notfonds dringend notwendig. „Er muss von der Bundesregierung umgehend aufgesetzt werden“, fordert Michael Buller, Vorstand des digitalen Interessenverbands.

Der VIR unterstützt die Initiativen der Tourismusindustrie, mit einer schnellen abgesicherten Gutscheinlösung der angespannten Liquiditätslage in der Tourismusindustrie entgegen zu wirken. Große Erwartungen knüpft er auch an den Vorschlag einer Notfonds-Lösung für Rückzahlungsverpflichtungen aus stornierten Reisen. Hierfür hatte sich unterem anderem bereits der „Verbraucherzentrale Bundesverband“ (vzbv) ausgesprochen.

„Im Gegensatz zu anderen Branchen ist die Touristik aufgrund der zahlreichen Reisewarnungen und Einschränkungen bereits seit rund vier Wochen von den verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen“, erläutert VIR-Vorstand Michael Buller. „Nicht nur, dass aus Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Lage bereits seit Wochen keine Neubuchungen stattfinden, muss die deutsche Tourismusbranche zudem auch noch etwa sechs Monate Geschäftsbetrieb rückabwickeln.“ Denn bereits vor Monaten getätigte Urlaubsbuchungen, darunter auch für die bevorstehenden Osterferien, müssen storniert und an die Verbraucher rückerstattet werden. Dadurch entsteht vielfach ein großer Liquiditätsengpass.

Aktuelle Auswertungen von Travel Data & Analytics zeigten dem Verbandschef zufolge, dass die Neubuchungen in der Touristik bereits seit Ende Februar, während die Krise in Italien an Fahrt aufnahm, stark eingebrochen sei. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurde damals bei der Zahl der Neubuchungen bereits ein Minus von 34 Prozent verzeichnet. Dies hat sich in der Vorwoche auf ein Minus von 90 Prozent erhöht.

„Vielen touristischen Unternehmen, Konzernen wie auch Mittelständlern, droht durch die aktuellen Liquiditätsengpässe die baldige Insolvenz“, unterstreicht VIR-Vorstand Michael Buller den wirtschaftlichen Ernst der Lage. „Es ist keine Frage der Stärke oder Schwäche der Unternehmen, sondern hauptsächlich der Situation geschuldet, dass alle Produkte, die man verkauft hat, plötzlich nicht mehr verfügbar sind. Und die Branche hat keine zwei Wochen mehr Zeit, um die Situation zu überbrücken.“

Der Verbandschef fordert daher von der Bundesregierung die schnelle Einrichtung eines Absicherungsfonds für die Reiseindustrie, wie es sich schon zur Zeit der Bankenkrise im Jahr 2008 bewährt habe. „In diesen Fonds können die Reiseveranstalter die Rückzahlungen an ihre Kunden auslagern, zugleich treten sie die Forderungen gegenüber Leistungsträger ab“, erläutert der VIR-Vorstand. „Auch die Leistungsträger oder Reisevermittler können ihre Rückzahlungsverpflichtungen dorthin auslagern.“ Als Schuldner übernimmt dann die Bundesregierung.

„Der Fonds könnte in Form einer Datenbank installiert werden“, so Michael Buller. Ihm schwebt vor, dass eine Handvoll sogenannter Midoffice-, Backoffice- und Finanzbuchhaltungssysteme in ihren Systemen die Buchungen aller Akteure im deutschen Touristikmarkt verwalten. „Dies beinhaltet die Forderungen von Kunden, Provisionsabwicklungen oder auch Abrechnungen von Zulieferern“, so der VIR-Vorstand weiter. „Diese könnten über Schnittstellen eine zentrale Rolle in der Lieferung und Verwaltung der rückzahlungspflichtigen Buchungen an den Fonds spielen.“

Die Reiseveranstalter, Leistungserbringer und Reisevermittler müssten sich im Gegenzug wiederum verpflichten, innerhalb eines angemessenen zeitlichen Rahmens von beispielsweise drei Jahren die Zahlungen rückzuerstatten. „Dies kann zu einem niedrigen Zinssatz von einem Prozent und einer kleinen Bearbeitungsgebühr erfolgen“, betont Michael Buller.

Gefordert sei nun ein rasches Handeln. „Uns läuft als Industrie die Zeit davon“, warnt der Verbandschef. „All die Vorschläge für Hilfspakete und Lösungsmaßnahmen, die die touristischen Verbände eingereicht haben, helfen vielen Branchen, aber möglicherweise nicht mehr unserer eigenen.“

Die detaillierte Einreichung des VIR an die Politik findet sich unter folgendem Link:

https://v-i-r.de/2020/03/20/corona-touristik-unterstuetzung/

City Trip auf der Couch: Zehn Filme, die unsere Lieblingsstädte ins Wohnzimmer bringen

Düsseldorf, 26. März 2020 (w&p) ‒ Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Wer bereits eine Städtereise für das Frühjahr geplant hatte und nun aufgrund von COVID-19 nicht reisen kann, wird seinen Urlaub zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Um die Wartezeit bis dahin zu überbrücken, stellt weekend.com, der App-Spezialist für Wochenendtrips, zehn Filmhighlights vor, in denen beliebte Metropolen weltweit eine ganz besondere Rolle spielen. Wer also nicht in die persönliche Lieblingsstadt reisen kann, holt sie sich als Filmerlebnis ins heimische Wohnzimmer.

Paris: Die fabelhafte Welt der Amélie

In dem französischen Spielfilm aus dem Jahr 2001 führt uns Hauptdarstellerin Audrey Tautou als junge Kellnerin in Paris auf träumerische Weise zu einigen bekannten Sehenswürdigkeiten. Das Café „Deux Moulins“, in dem sie arbeitet, gibt es wirklich. Es befindet sich im Stadtteil Montmartre direkt neben dem bekannten Moulin Rouge. Einige Szenen wurden auch an den beiden Bahnhöfen Gare du Nord und Gare de l’Est gedreht. Der Film bringt die Zuschauer ebenso zu den bekannten Kirchen Sacré-Cœur und Notre-Dame.

Brügge: Brügge sehen… und sterben

Das Drama aus dem Jahr 2008 ist eine wahre Sightseeing-Tour, denn die Schauplätze in der mittelalterlichen Innenstadt zeigen zahlreiche bekannte Sehenswürdigkeiten. Darunter sind der Grote Markt, der Rozenhoedkaai, der Fischmarkt, der Jan van Eyckplein, der Koningin Astridpark, der Innenhof des Gruuthusemuseums und das Groeningemuseum mit Werken von Hieronymus Bosch (das Jüngste Gericht). Auch das Boutique Hotel „Relais Bourgondisch Cruyce“, in dem die beiden Hauptdarsteller  wohnen, existiert tatsächlich.

Seattle: Schlaflos in Seattle

Für alle, die ihren Trip nach Seattle stornieren  mussten, lohnt sich der mittlerweile schon 27 Jahre alte Filmklassiker mit Tom Hanks und Meg Ryan. Das Hausboot von Sam und Jonah steht im Film an der Westlake Avenue North und nimmt die Zuschauer mit an den „Lake Union“, den beliebten See der Stadt. Die Hauptdarsteller führen uns außerdem zum Essen aus: Sam und Rob treffen sich im Athenian Inn (eigentlich The Athenian Seafood Restaurant and Bar, 1517 Pike Place). Die Schlussszene führt schließlich noch an die Ostküste der USA nach New York auf das Empire State Building.

New York City: Joker

Gotham City der 80er Jahre ist der fiktive Schauplatz der US-amerikanischen Comicverfilmung aus dem Jahr 2019. Wer genauer hinsieht, erkennt, dass es sich dabei um New York City handelt. Jokers Wohngegend befindet sich in den Arbeitervierteln Highbridge und Kingsbridge in der Bronx. Gemeinsam mit dem Hauptdarsteller fahren die Zuschauer mit der weltweit bekannten New Yorker U-Bahn und bekommen den Bahnhof 170th Street Station zu sehen. Auch dem altehrwürdigen Kings Theater in Brooklyn und dem Comedy Club Dangerfield’s in Manhattans Upper East Side statten sie von der heimischen Couch aus einen Besuch ab.

Berlin: Victoria

Die ersten Szenen des deutschen Spielfilms aus dem Jahr 2015 sind ein Streifzug durch die Charlotten- und Besselstraße im Stadtviertel Kreuzberg. Eine wichtige Rolle spielt dann vor allem die Friedrichstraße. Sowohl der Kiosk mit dem schlafenden Besitzer, als auch das Bistro Wilhelm & Médne, in dem Victoria arbeitet, nehmen die Zuschauer mit auf eine Tour durch die mitunter bekannteste Straße im historischen Zentrum Berlins. Der Film endet schließlich auch in der Friedrichstraße – nämlich im Westin Grand Hotel. Für Berlin-Fans ein absolutes Muss.

Neapel, Delhi & Ubud: Eat, Pray, Love

In der US-amerikanischen Bestsellerverfilmung aus dem Jahr 2010 spielen gleich mehrere Städte die Hauptrolle. Die Zuschauer begleiten Julia Roberts bei ihrer Reise nach Rom und Neapel, wo sie sie zum Essen in die L’Antica Pizzeria Da Michele in der Via Cesare Sersale 1 mitnimmt. Ihre nächsten Stationen sind Delhi und Pataudi, die den Zuschauern einen Einblick in die indische Kultur gewähren. Zu guter Letzt geht es nach Ubud auf Bali, das berühmte Künstlerzentrum der Insel. Gedreht wurde unter anderem im luxuriösen Panchoran Retreat, auf dem Markt sowie im Monkey Forest.

Tokio: Lost in Translation

Der Spielfilm aus dem Jahr 2004 entführt den Zuschauer in einen Mix aus Tokios Tempeln, Restaurants und Kneipen. Die Hauptdarsteller nehmen die Zuschauer vor dem Fernseher mit zum Jugan-ji Tempel, in das Shabu Zen Restaurant im Creston Hotel, in die Diskothek Air im Hikawa-Gebäude, in die Sushibar Ikkan und in das Karaoke Kan im K&F Gebäude. Die belebte Straßenkreuzung, die Charlotte im strömenden Regen überquert, befindet sich direkt am Bahnhof von Shibuya. So lässt sich Tokio auch entspannt von zu Hause aus besuchen.

Verona: Briefe an Julia

Der US-amerikanische Liebesfilm aus dem Jahr 2010 ist ein trostspendender Ersatz für die geplatzte Verona-Reise. Denn er nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zu zahlreichen Hotspots der Stadt. Da wäre natürlich zuallererst das Julia-Haus (Casa di Giulietta) mit dem weltberühmten Balkon. Ein Großteil des Geschehens spielt sich auf dem nahegelegenen Hauptplatz der Stadt, der Piazza Delle Erbe, ab. Dank zahlreicher Panoramaaufnahmen fühlt sich das TV-Publikum direkt an die Hauptattraktionen versetzt. Nur wenige Kilometer von Verona entfernt, liegt ein weiteres Highlight, das auch im Film zu sehen ist: die Villa Arvedi. Sie wurde im 17. Jahrhundert erbaut und ist die größte Villa in der Provinz.

Los Angeles: La La Land

Wer sich einen Rundumschlag in Sachen Sehenswürdigkeiten in Los Angeles wünscht, ohne das Sofa zu verlassen, dem sei besonders das US-amerikanische Filmmusical aus dem Jahr 2016 ans Herz gelegt. Zu seinen Schauplätzen zählen das Planetarium Griffith Observatory, die Standseilbahn „Angels Flight”,  die Colorado Street Bridge, das Lighthouse Café und der Hermosa Beach Pier. Cathy’s Corner, den Ort, an dem Mia und Sebastian zum ersten Mal gemeinsam tanzen, erreichen Filmfans nach einem Fußmarsch vom Griffith Observatory aus. Oben angekommen wartet ein wunderschöner Panoramablick über die Stadt.

Amsterdam: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Amsterdam ist einer der beiden zentralen Drehorte des US-amerikanischen Dramas aus dem Jahr 2014. Einige Szenen spielen sich entlang der bekannten Grachten mit ihren klassischen Backsteinhäusern ab. Auch der gewölbte Eingang des Rijksmuseums ist im Film zu sehen. Wer in Zukunft einmal die gleiche Strecke wie die beiden jugendlichen Hauptdarsteller mit der Straßenbahn fahren möchte, steigt an der Haltestelle Frederiksplein in die Linie 4 ein bis zum Halt Keizersgracht. Außerdem besuchen die Protagonisten das geschichtsträchtige Anne Frank Haus an der Prinsengracht 263-267.

Sehnsucht Strandurlaub: Von diesen zehn Destinationen träumen wir während des Reisestopps

Berlin, 26. März 2020 (w&p) – Grenzschließungen, Flugausfälle, Ausgangssperren: In Zeiten der Corona-Pandemie ist an Reisen nicht zu denken. Um dem tristen Alltag aus häuslicher Isolation und Homeoffice zu entfliehen, planen wir in Gedanken die phantastischsten Traumreisen: Wunderschöne Reiseziele warten nur darauf, irgendwann wieder begeisterte Urlauber zu empfangen. SeyVillas, Spezialreiseveranstalter für die Seychellen, stellt zehn der faszinierendsten Orte vor, die Reisende schon jetzt zum Träumen einladen – und wer weiß, vielleicht wird der ein oder andere Reisetraum später ja auch wahr.

 

Seychellen

Traumstrände, Korallenriffe, Naturschutzgebiete: Die Seychellen sind für viele Urlauber der Inbegriff des tropischen Inselparadieses. Die präsidiale Republik im Indischen Ozean besteht aus insgesamt 115 Eilanden, die drei Hauptinseln bilden Mahé mit der Hauptstadt Victoria, das etwas kleinere Praslin sowie La Digue. Die landschaftliche Schönheit der Seychellen ist unbestritten – besonders die langen und oft recht einsamen Strände mit weißem Sand laden zum Sonnenbaden oder ausgedehnten Spaziergängen ein. Viele der Strände sind außerdem von den typischen Granitfelsen umrahmt, die der Kulisse den malerischen Bilderbuchcharakter verleihen. Auch das Landesinnere der Inseln hat einiges zu bieten: In Nationalparks wie dem Vallée de Mai wandern Reisende durch unberührte Natur und erliegen der Faszination des Dschungels.

 Hawaii

Der 50. amerikanische Bundesstaat Hawaii glänzt durch seine kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mitten im Pazifik gelegen, gehören die insgesamt 137 Atolle und Inseln seit 159 zu den Vereinigten Staaten von Amerika, haben sich jedoch bis heute ihren traditionell polynesischen Charme bewahrt. Gepaart mit feuerspeienden Vulkanen, feinsandigen Stränden und beeindruckenden Bergmassiven inmitten tropischer Vegetation ist ein unvergesslicher Aufenthalt auf Hawaii garantiert. In der pulsierenden Hauptstadt Honolulu spüren Reisende den ‚American Way of Life‘ und auf der ganzen Inselgruppe grüßen sich die Menschen mit der berühmten Grußformel ‚Aloha‘ – was übersetzt so viel wie Liebe oder Zuneigung bedeutet.

Thailand

Thailand zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Urlaubsländern der Welt. Reisende finden hier herrliche Strände, einsame Berglandschaften und palmengesäumte Flüsse. Aber auch die prächtigen Tempelanlagen und die hervorragende Küche des ostasiatischen Landes begeistern jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Besucher. Besonders die Inseln vor dem thailändischen Festland sind ein Highlight jeder Reise. Darüber hinaus ist die Monarchie für farbenfrohe und ausschweifende Feste bekannt, im Zuge derer die Lebensfreude und Gastfreundschaft der einheimischen Bevölkerung eine tragende Rolle spielen.

Südafrika

Die ganze Welt in einem Land: Südafrika zeichnet sich durch grandiose Vielfalt hinsichtlich Landschaft und Artenreichtum aus. Von den eisigen Gewässern der Westküste des Kaps über die wildromantischen Ebenen des Krüger Nationalparks bis hin zur Sonnensavanne des Limpopo – das Land an der südlichen Spitze des afrikanischen Kontinents hält zahllose, natürliche Schätze bereit. Hinzu kommen lebhafte Städte wie Johannesburg, Pretoria oder Kapstadt mit dem legendären Tafelberg. Eine einzige Reise reicht meist nicht aus, um Südafrika in all seinen Facetten ausreichend kennenzulernen – und genau das macht es so spannend.

Bora Bora

Das Atoll im Südpazifik zählt zu den exklusivsten Reisezielen der Welt. Die Inselgruppe gehört zu Französisch-Polynesien und hat circa 10.000 Einwohner. Bora-Bora ist ein „insel-gewordenes“ Postkartenmotiv und dient häufig als Kulisse für paradiesische Flitterwochen. Die makellosen Strände, das türkise Wasser und die immergrünen Urwälder sprechen für sich. Darüber hinaus sind die Lagunen voller intakter Korallenriffe, die das Atoll zu einem echten Hotspot für Taucher und Schnorchler macht. Die Umgebung im Inneren des Atolls erkunden Urlauber am besten fußläufig – zur besseren Orientierung lohnt die Buchung eines lokalen Guides.

Bahamas

Nicht weniger paradiesisch geht es auf den Bahamas zu: Die aufgrund der Nähe zu Florida vor allem bei US-Amerikanern beliebte Inselgruppe in der Karibik punktet mit feinen, weißen Sandstränden und Palmen satt. Das Klima ist das ganze Jahr über angenehm warm und fällt auch im Winter selten unter 20 Grad. Die sagenhafte Unterwasserwelt lädt zum Tauchen und Schnorcheln ein und auch die Flora und Fauna auf den Inseln – inklusive der berühmten schwimmenden Schweine – weiß zu begeistern. Ein perfekter Ort für Reisende, die im Urlaub nichts tun wollen, außer die Seele baumeln zu lassen.

 Fidschi

Zurück in der Südsee, circa 2.100 Kilometer nördlich von Neuseeland, liegen die Fidschi-Inseln. Zur Einordnung: Ein Tunnel, von Deutschland aus startend einmal quer durch den Planeten gebohrt, würde ungefähr auf dem Gebiet der Inselgruppe wieder an die Oberfläche treten. Neben fantastischen Tauchmöglichkeiten an den zahlreichen Korallenriffen rund um die Insel gilt Fidschi mit seinen unzähligen Stränden und Buchten als Paradies für Surfer. Darüber hinaus lernen Urlauber in der umtriebigen Hauptstadt Suva den Alltag der fidschianischen Bevölkerung und die reichhaltige Geschichte des Landes kennen.

St. Lucia

Der kleine Inselstaat St. Lucia in der östlichen Karibik gehört zur Gruppe der kleinen Antillen. Das Eiland ist geprägt von grünen und malerischen Landschaften, ausgedehnten Stränden und dem ganzjährig tropischen Klima. Auch im Winter eignet sich St. Lucia daher wunderbar als Urlaubsdestination. Versteckte Buchten, tropische Atmosphäre und Meer soweit das Auge reicht – wer das sucht, ist auf dieser Insel richtig. Die knapp 180.000 Einwohner des kleinen Staates sind zudem überaus gastfreundlich und geben jedem Urlauber direkt das Gefühl, ein zweites Zuhause gefunden zu haben.

Philippinen

Die Philippinen im Pazifik bestehen aus mehr als 7.000 Inseln und zählen über 100 Millionen Einwohner. Das außergewöhnliche Land im äußeren Osten Asiens ist reich an kulturellem Erbe und landschaftlicher Schönheit und daher bei Backpackern und Luxusurlaubern gleichermaßen beliebt. Fon Felsen gesäumte Buchten mit weißen Sandstränden, beeindruckende Tauchgründe und kunstvolle Reisterrassen prägen die Inseln. Inselhopping bietet sich an, da jedes der Eilande seinen ganz besonderen Reiz versprüht. In den Gewässern rund um die Philippinen tummeln sich Mantas und Walhaie, die selbst erfahrene Taucher zum Staunen bringen. Auch ein Besuch in der Metropole Manila, der Hauptstadt des Landes, lohnt vor allem für Urlauber, die sich für die Geschichte der Philippinen interessieren.

Costa Rica

Keine Insel, jedoch nicht weniger faszinierend ist Costa Rica. Die bunte Tier- und Pflanzwelt in dem mittelamerikanischen Land verzaubert seine Besucher ebenso wie die Jahrhunderte alte Kultur und die mystischen Dschungellandschaften. Eindrucksvolle Vulkane und makellose Strände komplettieren das Bild des idealen Urlaubsortes, den Costa Rica ohne Zweifel darstellt. Die Ticas und Ticos, wie sich die Einwohner des Staates selbst nennen, sind fröhlich und freundlich und helfen jedem Reisenden dabei, sich heimisch zu fühlen. Ein besonderes Highlight ist ein Besuch der grünen Meeresschildkröten im Nationalpark Tortuguero.

  

Über SeyVillas:

SeyVillas, Mitglied im Deutschen Reise Verband DRV, ist ein spezialisierter Reiseveranstalter für die Seychellen. Der Fokus des Veranstalters liegt insbesondere auf der individuellen Zusammenstellung eines ganz persönlichen Inselhoppings. Durch langjährige, enge Verbindungen zu den Seychellen verfügt SeyVillas über ein umfangreiches, teilweise sogar exklusives Angebot an Unterkünften auf allen bewohnten Inseln. Um den hohen Qualitätsanspruch zu gewährleisten, werden regelmässig alle Unterkünfte vor Ort persönlich überprüft und der persönliche Kontakt mit den Hoteliers vor Ort besonders gepflegt. Alle Mitarbeiter von SeyVillas sind von den Seychellen zertifizierte Experten.