Tübingen, 24. Juli 2023 – Ausnahme-Situation auf beliebten Ferieninseln: Starke Waldbrände halten seit Tagen Urlauber und Einheimische auf Rhodos und Korfu in Atem. Reiseveranstalter haben begonnen, tausende Gäste zu evakuieren. Neben den Flammen selbst beeinflusst starker Rauch vielfach den Aufenthalt. Dazu kommt es immer wieder zu Stromausfällen. Zu der Dimension der Brände äußert sich nun der Krisenfrühwarn-Experte A3M. Zwar hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren immer wieder Hitzewellen gepaart mit Feuern im Süden des Kontinents verzeichnet – die beiden Inseln seien dabei jedoch in der Regel nicht betroffen gewesen. Auch das Ausmaß sei sehr ungewöhnlich.
Brände seien in den letzten Jahren zum Beispiel oftmals in Portugal und Südspanien aufgetreten. Im Sommer 2021 wüteten zudem großflächige Brände an der Westküste der Türkei. Auch hier reichten die Brände ungewöhnlich nah an Ferien-Hotels heran, so etwa in der Region Kusadasi sowie Marmaris. „In der Türkei hatten die Menschen jedoch deutlich mehr Ausweichmöglichkeiten“, so Samed Kizgin, Head of Travel Analyst Team bei A3M. „Die beiden Inseln fungieren wie eine Art Flaschenhals. Auch wenn die Feuer flächenmäßig kleiner als etwa 2021 in der Türkischen Ägäis sind, ist ihr Einfluss auf Reisende durch die Lage deutlich größer – dies zeigt sich auch bei den Evakuierungsmaßnahmen.“
Die Angaben zu der derzeitigen Lage auf Rhodos und Korfu hat A3M auf zwei sogenannten Event Pages (auf Englisch) zusammengefasst. Dort werden die Informationen regelmäßig aktualisiert. Neben Branchenkunden wie TUI, DER Touristik und FTI haben auch Reisende selbst die Möglichkeit, sich kontinuierlich mit Updates zu versorgen.
Für Rhodos: https://a3m.gmbh/xsJ5aFUa
Für Korfu: https://a3m.gmbh/wQXPAGCb
