München, 30. Juni 2026 (w&p) – Zwischen Ottomanischem Basarflair, Bergpässen, glasklaren Seen und antiken Ausgrabungsstätten lassen sich in Nordmazedonien viele Highlights ideal zu einem Roadtrip kombinieren und auf eigene Faust erkunden. Mietwagen-Anbieter Sunny Cars stellt einen Roadtrip durch das neue Trendreiseziel für Mietwagenurlaub vor, den Reisende in acht bis zwölf Tagen von der Hauptstadt Skopje über Naturparks und den UNESCO-geschützten Ohridsee bis in den Süden und wieder zurück führt. Ganz flexibel und im eigenen Tempo entdecken Urlauberinnen und Urlauber spektakuläre Aussichtspunkte, machen spontane Abstecher in authentische Dörfer und legen entspannte Café-Pausen ein.
Skopje und Matka-Canyon: Von Altstadtgassen zu türkisblauem Wasser
Zum Einstieg lohnt es sich, Skopje zunächst ohne Auto zu erleben – zum Beispiel beim Streifzug durch den Old Bazaar und über die Brücken am Vardar. Danach geht es ganz entspannt ins Grüne: Der Matka-Canyon liegt nur rund 30 Minuten Fahrzeit außerhalb der Stadt und ist perfekt für einen ersten Roadtrip-Stopp. Vor Ort warten Bootstouren auf dem Stausee, kurze Wanderwege entlang der Felswände oder eine Kajakrunde in ruhigem Wasser.
Nationalpark Mavrovo: Wälder, Seen und weite Horizonte
Am nächsten Morgen startet die Route Richtung Westen. Für die Fahrt nach Mavrovo planen Mietwagenreisende etwa eineinhalb Stunden ein. Schon unterwegs wird es deutlich grüner: Wälder, Bergdörfer und immer wieder Panoramablicke prägen die Strecke. Der Nationalpark Mavrovo ist das größte Schutzgebiet des Landes und eignet sich ideal für Stopps zu leichten Wanderungen, Aussichtspunkten oder entspannten Abenden in den Bergen. Wer hier übernachtet, startet am nächsten Tag ausgeruht ins Tal Richtung See.
UNESCO-Perle Ohrid: Altstadt und Seepromenade
Von Mavrovo führt die Strecke weiter nach Ohrid. Je nach Route und Stopps dauert die Fahrt etwa zwei bis zweieinhalb Stunden. Spätestens bei der ersten Sicht auf den Ohridsee wird klar, warum die Region zu den bekanntesten Reisezielen des Balkans zählt: Der See gilt als einer der ältesten und artenreichsten der Welt und bildet zusammen mit der Altstadt ein UNESCO-Welterbe. In Ohrid bleibt das Auto am besten stehen – vom Parkplatz aus geht es zu Fuß durch das Gassenlabyrinth, zu Aussichtspunkten über dem Wasser und am Abend an die Promenade für ein gemütliches Dinner. Reisende planen hier bestenfalls zwei Nächte, um die Gegend in ihrer Fülle aufzusaugen und einen Badestopp in einer der nahegelegenen Buchten einzulegen.
Noch mehr Seen: Kloster Sveti Naum und Galicica
Für einen Tagesausflug geht es von Ohrid aus circa 30 Kilometer entlang des Südufers zum Kloster Sveti Naum. Die Anlage direkt am Wasser wirkt mit ihren Gärten und Quellen wie eine eigene kleine Oase. Anschließend bietet sich – bei gutem Wetter – eine Fahrt hinauf in den Nationalpark Galicica an: Die Höhenstraße verbindet den Ohrid- mit dem Prespasee und liefert Postkarten-Motive, die Roadtrip-Fans zum Anhalten einladen. Wer möchte, kombiniert das mit einem kurzen Spaziergang oder einem Picknick am Aussichtspunkt, bevor es zurück nach Ohrid geht.
Bitola und Pelister: Belle-Epoque-Flair trifft Bergnatur
Weiter geht es Richtung Süden nach Bitola. Die Etappe von Ohrid nach Bitola ist in gut einer Stunde geschafft und eignet sich perfekt für einen Kulturstopp. Bitola lädt mit breiten Boulevards und Cafés zum Durchatmen ein. Ganz in der Nähe liegen die Ausgrabungen von Heraclea Lyncestis, bekannt für Mosaike und ein antikes Theater. Für Naturfans folgt danach ein Abstecher in den Nationalpark Pelister: Dank frischer Bergluft, Waldwegen und kühleren Temperaturen stellt die Region einen angenehmen Kontrast zum Seeufer von Ohrid dar.
Antikes Stobi und kulinarisches Finale
Zum Abschluss führt die Route ostwärts ins Vardar-Tal. Wer Lust auf Geschichte hat, plant einen Stopp in Stobi ein – einem der bedeutendsten antiken Fundorte des Landes. Danach geht es weiter durch die Tikves-Region, Nordmazedoniens bekanntestem Weinanbaugebiet: Kleine Weingüter, sonnige Hänge und gemütliche Restaurants machen die Fahrt zum genussvollsten Teil der Reise. Von hier ist es nur noch eine kurze Etappe zurück nach Skopje – ideal, um die Reise mit einem letzten Abendessen in der Hauptstadt ausklingen zu lassen.
Extra-Tipp für einen Verlängerungstag von Skopje aus: Ein Abstecher nach Kokino, ein archaeo-astronomischer Platz auf der UNESCO-Tentativliste, der noch einmal eine ganz andere Landschaft in den Roadtrip bringt.
Tipps für einen entspannten Roadtrip durch Nordmazedonien
Wer Nordmazedonien mit dem Mietwagen erkundet, wird mit viel Freiheit und kurzen Distanzen belohnt – ein paar Grundregeln machen die Reise noch sorgloser:
- Defensiv fahren und Nachtfahrten möglichst vermeiden (außerorts kann es dunkel sein, zudem sind Tiere und unbeleuchtete Fahrzeuge möglich).
- Mautstationen einplanen: Auf den Autobahnen wird streckenabhängig an Schranken bezahlt – am besten etwas Bargeld in lokaler Währung (Denar) mit sich führen, Karten werden aber auch häufig akzeptiert.
Tempolimits laut Beschilderung beachten: Innerorts gelten in der Regel 50 Kilometer pro Stunde, außerorts 80, auf Schnellstraßen 110 Stundenkilometer und auf Autobahnen 130.In den Bergen (Mavrovo, Galicica, Pelister) wetterabhängig planen: Zwischen 15. November und 15. März gelten Winterreifen-Vorschriften – Warnweste und Abschleppseil gehören immer zur Pflichtausrüstung.
