Tübingen, 22. September 2021 – Auf den Anlass kommt es an: Die Einreisebestimmungen weltweit sind uneinheitlich. Unterschiede reichen von uneingeschränkter Einreise über Reisewarnung bis hin zu komplett geschlossenen Ländern. Doch die Differenzen gibt es nicht nur zwischen den Staaten, innerhalb einiger Länder stehen selbst Urlauber und Business Traveller vor unterschiedlichen Vorgaben. In der EU können Reisende überall ihren Urlaub verbringen oder sich zu dienstlichen Meetings treffen. Auf anderen Kontinenten ist es jedoch vielfach komplexer. Anlässlich der ab November gelockerten Einreisebestimmungen für alle vollständig Geimpften in die USA zeigt Krisenspezialist A3M nun grundlegende Differenzen je nach Reise-Anlass rund um die Welt auf.
Urlauber müssen nur noch bis Ende Oktober draußen bleiben: USA
In Kanada dürfen bereits seit Anfang September wieder Privatreisende einreisen. Für die USA gilt dies erst ab November, wie die Regierung in Washington nun kürzlich mitgeteilt hat. Bis dahin dürfen weiter schon Business Traveller mit besonderem Anlass ins Land. Neben den üblichen Einreisepapieren benötigen sie jedoch eine „Sondergenehmigung im nationalen Interesse“. Diese lässt sich für Reisen aus akademischen oder humanitären Gründen, aber auch für Studenten und Journalisten erteilen. Zu den Ausnahmefällen gehören zudem Reisen von spezialisiertem Fachpersonal oder von Geschäftsführern und leitenden Angestellten von Unternehmen mit besonderer Bedeutung für die US-amerikanische Wirtschaft.
Mehr oder weniger für alle abgeschottet: Down Under
Auf Reisen nach Australien oder Neuseeland müssen Europäer mindestens bis 2022 warten, denn in beide Länder können nur Staatsbürger oder Personen mit einem festen Wohnsitz einreisen. Und selbst die müssen dann für 14 Tage in eine von ihnen selbst bezahlte Quarantäne. Die Regierungen der beiden Länder sind strikt – denn auch für Geschäftsreisende gibt es in Australien nur in absoluten Ausnahmefällen eine Einreisegenehmigung. Neuseeland bleibt selbst für Reisende auf Business-Trips gänzlich geschlossen.
Dienstreisen immerhin wieder möglich: Indien
Mit einem negativen PCR-Test dürfen Passagiere seit kurzem wieder nach Indien aufbrechen. Diese Neuregelung betrifft aber ausschließlich Geschäftsreisende, denn touristische Einreisen sind weiterhin nicht möglich. Touristische Visa gelten entsprechend nur für Personen, die bereits im Land sind. Geschäftliche Visa sind wieder gültig, sofern die Einreise auf dem Luft- oder Wasserweg erfolgt – die Landgrenzen bleiben bis auf weiteres geschlossen.
Geschäftlich ja, touristisch nein: China
In China sind die Behörden besonders strikt und vorsichtig – nicht nur Reisenden aus dem Ausland gegenüber, auch im Land selbst. Nach einem Ausbruch Mitte September im Südosten des Landes gab es einen Lockdown und Ausgangssperren. Die Grenzen des Landes bleiben geschlossen und auch für deutsche Staatsbürger gilt eine Einreisesperre. Nur Inhaber von diplomatischen, Dienst-, Courtesy- und Crew Member-Visa von Airlines können ins Land. Weitere Papiere erteilen die Behörden nur bei „notwendigen wirtschaftlichen, technologischen oder sonstigen Vorhaben“. Diese müssen die Reisenden dann zusammen mit negativen Testergebnissen (PCR- und IgM-Antikörper-Tests), Pass und Flugtickets elektronisch einreichen bzw. beantragen. Auch geimpfte Personen müssen diese Unterlagen zusammen mit ihrem entsprechenden Zertifikat vorlegen. Um zwei Wochen Quarantäne kommt kein Reisender herum.
Wichtige Einreisen sogar ohne Impfnachweis: Norwegen
Norwegen stuft andere Länder anhand eines Ampelsystems der EU ein, für Deutschland steht sie auf Rot. Damit ist die Einreise in das skandinavische Land nur mit einem digitalen Covid-Zertifikat der EU möglich. Ohne diese elektronische Bescheinigung ist ein Zugang nur in ganz bestimmten Fällen erlaubt, Urlaub gehört nicht dazu. Neben familiären, akademischen oder leistungssportlichen Gründen sind Dienstreisen bestimmter Berufsgruppen möglich. Diese umfassen unter anderem Journalisten, Seeleute, Mitarbeiter aus dem Logistikbereich, Ingenieure auf Bohrinseln sowie Mitarbeiter in sozialen Bereichen oder internationalen Organisationen.
Ausnahme für wichtige Anlässe: Vietnam
Auch Vietnam hält die Grenzen für Touristen weiter geschlossen. Visa erteilt das Land nur für ausgewählte Gruppen, die geschäftlich reisen müssen. Dazu gehören Diplomaten- und Dienstpassinhaber, Investoren, Experten, hochqualifizierte Arbeitskräfte, Geschäftsführer und Studenten. Am Flughafen müssen sie ein negatives Testergebnis vorlegen, dazu erfolgt eine Temperaturmessung. Geimpfte Personen müssen in Vietnam für sieben Tage in eine Quarantäne-Einrichtung und sieben Tage in Selbstisolation – für Nicht-Geimpfte gelten die doppelten Fristen.
Bei den vielen Regelungen für die Einreise im Ausland können Urlauber schon mal den Überblick verlieren. Für Privatreisende schafft da die kostenfreie Website www.der-reisemanager.com Orientierung. Sie liefert alle notwendigen Infos je nach Destination und Reisezeit.
Über das Unternehmen A3M
Mit Sitz in der Universitätsstadt Tübingen sowie Hamburg und Berlin entwickelt und betreibt die A3M GmbH Frühwarn-, Informations- und Kommunikationssysteme für ein professionelles und effektives Krisenmanagement. Zu den Nutzern des webbasierten Global Monitoring-Tools zählen zum einen die großen Reise-Anbieter Deutschlands, zum anderen eine Vielzahl von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs), aber auch große Firmen sowie Konzerne. Ein erfahrenes Team von Experten bei A3M beobachtet laufend die weltweite Nachrichtenlage und bereitet diese individuell für die Nutzer auf. Dadurch erhalten Reiseanbieter je nach Auftrag ausschließlich Informationen, die für deren spezifische Kunden relevant sind, da sich diese gerade oder in Kürze in entsprechenden Ländern und Regionen aufhalten. KMUs, große Unternehmen und Konzerne nutzen die Informationen, um die maximale Sicherheit für ihre Mitarbeiter auf Reisen zu gewährleisten. Zu den weltweiten Krisenherden, die A3M beobachtet, zählen zum einen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Hurrikans oder Brände, zum anderen politische Unruhen, Großdemonstrationen oder weitere Ereignisse und Zustände, die für Reisende zu einer Gefahr werden können.
Bei Endkunden wurde das Unternehmen A3M in der Vergangenheit durch das Tsunami-Frühwarnsystem via SMS bekannt, das in Folge der Flutkatastrophe im Jahr 2004 ins Leben gerufen wurde. Seit geraumer Zeit bietet A3M die App „Global Monitoring“ für iPhone und Android an. Im Zuge der Reiserestriktionen durch Corona hat das Unternehmen den sogenannten Destination Manager für die Branche entwickelt. Er hilft Reiseverkäufern maßgeblich dabei, Kunden angesichts sich ständig wechselnder Richtlinien tagesaktuell zu beraten. Im Zuge der Corona-Pandemie hat das Unternehmen mit dem Destination Manager ein Tool für die Branche entwickelt, um tagesaktuell über Ein- und Ausreiseregeln zu informieren. Für Endkunden gibt es analog die kostenlose Website www.der-reisemanager.com.
