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Pressemeldung

Kasbahs, Schluchten und Sahara-Feeling: Tipps für den Mietwagen-Roadtrip durch Marokko

München, 20. April 2026 (wp) – Zwischen lebhaften Souks, spektakulären Passstraßen, grünen Oasen und goldenen Dünen liegen viele Highlights Marokkos perfekt, um sie zu einer Route mit dem Mietwagen zu verbinden. Mietwagen-Anbieter Sunny Cars stellt einen Roadtrip durch das Land vor, den Reisende in acht bis zwölf Tagen von Marrakesch über das Atlasgebirge an den Rand der Sahara und bis in den Norden bringt – ganz flexibel und im eigenen Tempo. Insgesamt kommen dabei knapp 1.400 Kilometer und rund 22 Stunden Fahrzeit auf den Tacho, nicht aber ohne auf viele atemberaubende Fotostopps, kleine authentische Abstecher und erholsame Cafépausen zu verzichten.

Über den Hohen Atlas zur UNESCO-Kulisse Aït Ben Haddou

Nach ein paar Tagen in den bunten Gassen der Hauptstadt Marrakesch, führt der Roadtrip zunächst über kurvige Straßen Richtung Süden, mit zahlreichen landschaftlichen Highlights entlang des Weges. Für die Fahrt nach Aït Ben Haddou sollten rund drei Stunden eingeplant werden (ca. 171 Kilometer). Wer entspannt reisen möchte, baut unterwegs bewusst kurze Stopps an Aussichtspunkten im Atlasgebirge ein und genießt den Wechsel aus Bergpanorama, Hochebene und ersten Oasenstreifen am Wegesrand. In Aït Ben Haddou wartet eines der eindrucksvollsten Lehmbau-Ensembles des Landes: Der historische Ksar mit seinen eng verschachtelten Häusern und Türmen gilt als klassisches Beispiel südmarokkanischer Architektur und ist UNESCO-Welterbe – perfekt, um durch die Gassen zu schlendern und sich für die nächsten Tage „einzufahren“. Tipp für den Tagesplan: Wer früh losfährt, hat am Nachmittag genügend Zeit, die Anlage in Ruhe zu erkunden und den Blick von oben über das Tal schweifen zu lassen. In etwa 40 Minuten erreichen Urlauberinnen und Urlauber mit dem Mietwagen außerdem Ouarzazate, das „Tor zur Wüste“. Bei diesem Zwischenstopp nehmen Reisende die Atmosphäre der Region bewusst wahr: trockene Luft, weite Horizonte und die Stille am Rand der Wüste. Wer möchte, nutzt die Zeit für einen kleinen Bummel und eine stärkende Mahlzeit, bevor die Route in die spektakulären Täler und Schluchten führt. So wird aus einer reinen Transferstrecke ein Roadtrip-Moment, der Tempo rausnimmt und Platz schafft für spontane Entdeckungen.

Dadès-Tal: Serpentinen, Felsformationen und goldene Abendstimmung

Von Ouarzazate führt die Strecke weiter Richtung Boumalne Dadès. Für diese gut 100 Kilometer lange Etappe planen Mietwagenreisende rund zwei Stunden ein. Unterwegs verändert sich die Landschaft merklich: Aus weiten Ebenen werden zunehmend dramatische Felsformationen, die Farben wechseln von sandig-beige zu rötlichen Tönen und immer wieder tauchen grüne Oasen auf. Boumalne Dadès ist ein idealer Ausgangspunkt, um das Dadès-Tal zu erkunden und die berühmten Kurven- und Aussichtspassagen abzufahren. Das ist die Art Strecke, bei der Roadtrip-Fans automatisch langsamer fahren, da hinter jeder Biegung ein neuer Blick wartet. Besonders stimmungsvoll wird es am späten Nachmittag, wenn das Licht die Felsen in warmem Gold leuchten lässt und kurze Fotostopps somit schnell zu längeren Sundowner-Pausen werden. Wer hier übernachtet, kann den nächsten Tag entspannt starten und die schöne Naturkulisse vor dem großen Wüstenabschnitt voll auskosten.

Oasenstadt Tinghir: Von Palmenhainen zur Todra-Schlucht

Die Weiterfahrt nach Tinghir dauert nur knapp eine Stunde und eignet sich damit perfekt, um mehr Zeit in der Region zu verbringen. Gerade auf diesem Abschnitt zeigt sich, warum ein Roadtrip durch Marokko auf jede Bucket List gehört: Nach wenigen Kilometern wechselt die Szenerie: aus rauer Felslandschaft wird plötzlich fruchtbares Grün. Der Ort Tinghir gilt als gute Basis für Ausflüge in die umliegende Natur. Palmenhaine, grüne Oasenbänder und spektakuläre Schluchtenlandschaften warten darauf, entdeckt zu werden. Wer möchte, plant hier bewusst ein paar Extra-Stunden für Spaziergänge durch die Oasen oder kurze Abstecher zu Aussichtspunkten ein. So wird der Roadtrip vom reinen Streckenplan zu einer Sammlung echter Erlebnisse.

Dünen, Sternenhimmel und Sunset-Momente bei Merzouga

Ab in die Sahara: Nach circa drei Stunden erreichen Urlauberinnen und Urlauber Merzouga. Diese Strecke ist ein Übergang in eine völlig neue Welt. Je näher das Ziel, umso weiter wirkt der Horizont, die Landschaft wird mit jedem Kilometer offener und stiller. Rund um Merzouga liegt das Dünengebiet Erg Chebbi, das für viele Marokko-Reisende den Inbegriff des Wüstenmoments darstellt: goldener Sand, weiche Linien, Sonnenuntergänge mit Gänsehautpotenzial und nachts ein beeindruckender Sternenhimmel. Vor Ort lohnt es sich, Zeit einzuplanen für Fotos – und den Blick in die Weite. Viele verbinden den Stopp mit einer (geführten) Wüstentour, entweder per 4×4 oder auf dem Rücken eines Dromedars – und lassen den Tag anschließend in einem Camp oder einer Unterkunft nahe den Dünen ausklingen.

Königsstadt Fès: UNESCO-Medina, Handwerk und Genussmomente

Nach den Dünen führt die Route rund vier Stunden zurück ins Landesinnere. Statt diese längere Strecke an einem Stück zu fahren, bietet Midelt die Möglichkeit, durchzuatmen, sich die Beine zu vertreten und sich auf die nächste große Kulturstation vorzubereiten. Unterwegs ändert sich die Kulisse erneut: Aus einem wüstenhaften Gebiet wird eine spektakuläre Hochlandebene, das Klima wird spürbar frischer und der Roadtrip bekommt plötzlich eine ganz andere Stimmung. Wer in Midelt übernachtet, startet am nächsten Morgen ausgeruht Richtung Königsstadt. Fès steht für Geschichte, Handwerk und lebendige Stadtatmosphäre. Besonders beeindruckend ist die Medina, die als eine der größten und am besten erhaltenen historischen Altstädte der arabisch-muslimischen Welt gilt und deshalb zurecht UNESCO-Welterbe ist. Wer ankommt, lässt das Auto idealerweise stehen und taucht in das Gassenlabyrinth ein: Werkstätten, Märkte, Düfte, Geräusche – alles kann wirken, intensiv und authentisch.

Blaue Postkarten-Motive, Gebirge und Finale am Meer

Chefchaouen – der nächste Stopp nach etwa dreieinhalb Stunden Fahrt – lädt zum Schlendern und zu gemütlichen Pausen im Café ein. Der Ort ist berühmt für seine blau getünchten Gassen, die wie eine Filmkulisse wirken. Nach den intensiven Eindrücken von Fès und den langen Etappen zuvor ist Chefchaouen ein Ort zum Durchatmen. Schon die Lage im Rif-Gebirge sorgt für eine andere Atmosphäre: kühleres Licht, hügelige Kulisse und ein Tempo, das automatisch ruhiger wird. Tipp für den Roadtrip-Rhythmus: Eine Übernachtung lohnt sich, um die Stadt sowohl im Morgenlicht als auch in der Abendstimmung zu erleben. Zum Abschluss wird es wieder maritim: Nach etwas mehr als 100 Kilometern erreichen Mietwagenreisende Tanger: mit Meerblick, Promenade und dem Gefühl, endlich angekommen zu sein. Bei einem Minztee mit Blick auf den Hafen oder einem kurzen Stadtbummel lassen Marokko-Fans die Ferien ausklingen.

Tipps für einen entspannten Roadtrip durch Marokko

Wer Marokko mit dem Mietwagen erkundet, wird mit maximaler Freiheit belohnt – ein paar Grundregeln machen die Reise noch entspannter:

  • Defensiv fahren und Nachtfahrten möglichst vermeiden (u. a. wegen unbeleuchteter Fahrzeuge, Sandverwehungen, Schlaglöchern).
  • Tempolimits laut Beschilderung beachten: In der Regel gelten innerorts 40–60 Stundenkilometer, außerorts 100, auf der Autobahn 120.
  • Genügend Zeit für Fahrzeug-Checks, aber vor allem für Fotostopps und spontane Pausen einbauen – das ist oft mindestens der halbe Roadtrip-Spaß.

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