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Pressemeldung

Fuß vom Gas im Mietwagen-Urlaub: Die Tempolimits beliebter Reiseländer im Überblick

München, 27. August 2026 (w&p) – Mit dem Mietwagen das Reiseland entdecken: Einmal kurz nicht aufgepasst, schon blitzt es und der Strafzettel lässt meist nicht lange auf sich warten. In vielen Ländern gelten unterschiedliche Geschwindigkeitsregeln, von Zonen mit maximal 20 Stundenkilometern in Spanien bis zu hohen Bußgeldern auf Mauritius. Wer auf ausländischen Straßen unterwegs ist, fährt mit einem kurzen Blick auf die erlaubten Geschwindigkeitsvorgaben entspannter. Der Mietwagen-Anbieter Sunny Cars gibt einen Überblick über wichtige Tempolimits und Strafen in beliebten Mietwagenzielen.

Griechenland: Neue Tempo-Regeln in den Städten

Seit 2026 gilt in vielen innerstädtischen Bereichen Griechenlands Tempo 30. Je nach Straße und Beschilderung weichen die Werte aber ab. Außerorts liegt das Limit für Pkw meist bei 90 Stundenkilometern, auf Autobahnen bei bis zu 130 Stundenkilometern. Bei 20 Kilometern pro Stunde zu viel zahlen Fahrerinnen und Fahrer etwa 100 Euro. Bei mehr als 50 Stundenkilometern über dem Limit drohen je nach Fall bis zu 700 Euro. Wer den Strafzettel innerhalb von zehn Tagen bezahlt, erhält teilweise Rabatt.

Tempolimits innerorts:                   in vielen Bereichen 30 km/h

Tempolimits außerorts:                  in der Regel etwa 90 km/h

Tempolimits auf Autobahnen:        bis zu 130 km/h

Großbritannien: Meilen statt Kilometer

Im Vereinigten Königreich gilt innerorts meist Tempo 30, in Wales grundsätzlich Tempo 20. Für Pkw gelten auf einspurigen Landstraßen 60 Meilen pro Stunde, auf zweispurigen Straßen und Autobahnen 70 Meilen pro Stunde. Die Mindeststrafe beträgt 100 Pfund und drei Strafpunkte – diese kann die Polizei theoretisch schon ab einer Meile pro Stunde über der zulässigen Geschwindigkeit verhängen. In der Praxis blitzen die Kameras oft erst ab zehn Prozent über dem Tempolimit. Geht der Fall vor Gericht, richtet sich die Geldstrafe nach dem Wochenverdienst. Im schlimmsten Fall landen bis zu 1000 Pfund auf dem Strafzettel, auf Autobahnen sogar bis zu 2500 Pfund.

Tempolimits innerorts:                   überwiegend 30 mph

Tempolimits außerorts:                  60 mph auf einspurigen Landstraßen

Tempolimits auf Autobahnen:        70 mph auf zweispurigen Straßen und Autobahnen

Italien: Aufgepasst bei Nacht und Nässe

In Italien sind Pkw innerorts in der Regel mit höchstens 50 Stundenkilometern unterwegs, außerorts mit 90 Stundenkilometern. Auf Schnellstraßen endet der erlaubte Bereich bei 110 Stundenkilometern, auf Autobahnen bei 130 Stundenkilometern. Doch aufgepasst, bei Regen lohnt sich ein besonders genauer Blick auf die Schilder, denn dann sinken die Limits häufig. Schon 20 Kilometer pro Stunde zu viel kosten mindestens 175 Euro, bei mehr als 50 Stundenkilometern über dem Limit starten die Bußgelder bei rund 545 Euro. Vorsicht auch nachts: Zwischen 22 und 7 Uhr steigen manche Bußgelder um ein Drittel. Bei schneller Bezahlung fällt auch hier der Betrag häufig niedriger aus. 

Tempolimits innerorts:                   in der Regel 50 km/h

Tempolimits außerorts:                  90 km/h

Tempolimits auf Schnellstraßen:    110 km/h

Tempolimits auf Autobahnen:        130 km/h; bei Regen häufig niedriger

Kanada: Keine einheitlichen Regeln für das Land

In Kanada gibt es keine einheitlichen nationalen Tempolimits. Jede Provinz und jedes Territorium legt eigene Regeln fest. Als grobe Orientierung gelten innerorts häufig 50 Kilometer pro Stunde, auf Landstraßen 80 bis 100 Stundenkilometer und auf Highways 100 bis 110 Stundenkilometer. Auf einzelnen Abschnitten liegen die ausgeschilderten Werte höher. Auch die Strafen unterscheiden sich je nach Provinz, einen einheitlichen Bußgeldbetrag für ganz Kanada gibt es nicht. Vor der Fahrt lohnt sich daher unbedingt ein Blick auf die Regeln der jeweiligen Region. 

Tempolimits innerorts:                   häufig 50 km/h

Tempolimits außerorts:                  je nach Provinz häufig 80 bis 100 km/h             

Tempolimits auf Highways:            häufig 100 bis 110 km/h, je nach Provinz

Mauritius: Tempolimits mit eigenem System

Mauritius funktioniert anders als viele europäische Länder: Statt der klassischen Einteilung in innerorts, außerorts und Autobahn zählen hier vor allem Straßenkategorien. Auf M Roads liegt das Limit bei bis zu 110 Stundenkilometern, auf A und B Roads bei bis zu 90 Stundenkilometern und auf sonstigen Straßen bei bis zu 80 Stundenkilometern, sofern keine Schilder niedrigere Werte vorgeben. Wer bis zu 15 Kilometern pro Stunde zu schnell fährt, zahlt 2500 Rupien, rund 45 Euro. Bei mehr als 15 und bis zu 25 Kilometern pro Stunde sind es 5000 Rupien, bei mehr als 25 Kilometern pro Stunde bereits 10.000 Rupien.

M Roads:                           bis zu 110 km/h

A und B Roads:                  bis zu 90 km/h

Sonstige Straßen:              bis zu 80 km/h

Portugal: Nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam

Innerorts gilt in Portugal meist Tempo 50, außerorts Tempo 90. Auf Schnellstraßen liegt das Limit bei 100 Stundenkilometern, auf Autobahnen bei 120 Stundenkilometern. Auf Autobahnen heißt es außerdem: nicht zu langsam werden. Dort gilt eine Mindestgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. Bußgelder staffeln sich nach Höhe der Überschreitung. Wie teuer es wird, hängt außerdem vom Ort des Verstoßes ab. Leichte Verstöße kosten Autofahrerinnen und -fahrer etwa 60 bis 300 Euro, hohe Überschreitungen schlagen mit 500 bis 2500 Euro zu Buche.

Tempolimits innerorts:                   in der Regel 50 km/h

Tempolimits außerorts:                  größtenteils 90 km/h

Tempolimits auf Schnellstraßen:    100 km/h

Tempolimits auf Autobahnen:        120 km/h & Mindestgeschwindigkeit 50 km/h

Spanien: Stadtverkehr mit vielen Abstufungen

In Spanien entscheidet innerorts die jeweilige Straße über das Tempolimit. Je nach Straßenart gelten 20, 30 oder 50 Stundenkilometer. Auf Straßen mit nur einer Fahrspur je Richtung zeigt das Tempolimit häufig 30 Stundenkilometer an. Außerorts liegt das Limit für Pkw überwiegend bei 90 Stundenkilometern. Auf Autobahnen und Autovías markiert die Tachonadel bei 120 Kilometern pro Stunde die erlaubte Grenze. Vorsicht bei Tempoverstößen: Ab 20 Stundenkilometern zu schnell zahlen Fahrerinnen und Fahrer etwa 100 Euro, bei mehr als 50 Stundenkilometern über dem Limit drohen bis zu 600 Euro. Schnelles Bezahlen lohnt sich in Spanien, denn dann sinkt häufig der Betrag.

Tempolimits innerorts:                   20, 30 oder 50 km/h

Tempolimits außerorts:                  meist 90 km/h

Tempolimits auf Autobahnen:        120 km/h

Südafrika: Hohe Strafen bei starken Überschreitungen

In Südafrika liegt das Limit für Pkw innerorts in der Regel bei 60 Stundenkilometern, außerorts bei 100 Stundenkilometern und auf Freeways bei 120 Stundenkilometern. Wichtig: Niedrigere ausgeschilderte Limits gehen immer vor. Die Höhe des Bußgeldes richtet sich nach der Überschreitung und dem Straßentyp. Die Bußgelder beginnen bei rund 400 Rand und steigen bis auf etwa 3200 Rand – etwa 20 bis 170 Euro. Bei sehr hohen Überschreitungen drohen zusätzlich eine Festnahme und Strafpunkte.

Tempolimits innerorts:                   häufig 60 km/h

Tempolimits außerorts:                  meist 100 km/h

Tempolimits auf Freeways:            120 km/h auf Freeways

USA: Tempolimits nach Bundesstaat

Wie Kanada kennen auch die USA kein einheitliches nationales Tempolimit. Die Werte hängen stark vom Bundesstaat und vom Straßentyp ab. Innerorts liegen die Limits häufig bei 25 bis 35 Meilen pro Stunde. Auf Highways und Interstates gelten häufig 65 bis 80 Meilen pro Stunde, einzelne Abschnitte in Texas erlauben sogar bis zu 85 Meilen pro Stunde. Auch die Strafen unterscheiden sich je nach Bundesstaat. Wer deutlich zu schnell fährt, riskiert in einigen Staaten den Vorwurf „reckless driving“, also rücksichtsloses Fahren, und damit ein mögliches Gerichtsverfahren.

Tempolimits innerorts:                   größtenteils 25 bis 35 mph

Tempolimits außerorts:                  unterschiedlich je nach Bundesstaat und Straßentyp

Tempolimits auf Highways & Interstates:    häufig 65 bis 80 mph, einzelne Abschnitte 85 mph

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