Das ist ganz großes Kino! Kitzbühels Filmfestival lässt zum siebten Mal die Klappe fallen

 

 

 

 

 

 

Festival des „Jungen Films“

„Film ab“ heißt es Mitte August im Herzen der Alpen. Kitzbühel lädt erneut Filminteressierte ein, sich während einer Woche audiovisuell und quer durch alle Filmgenres hindurch unterhalten zu lassen. Auf der Bühne stehen nationale und internationale Talente, die ihre ersten filmischen Projekte vorführen. Das Ziel des FFKB ist es, Nachwuchsregisseuren und -produzenten eine Bühne für ihre kreativen Werke zu geben und den Austausch von Filmschaffenden und Filmliebhabern zu fördern. Die im Vergleich zu den langjährig etablierten Filmfestivals noch sehr junge Kitzbüheler Ausgabe zeigt Zeitgenössisches oder Traditionelles, Schräges oder Klares, professionell Umgesetztes oder autodidaktisch Gebasteltes – dem (Kopf-)Kino sind in der Gamsstadt keine Grenzen gesetzt.

Kino am Berg, in der Stadt und im Auto

Beim Filmfestival Kitzbühel wird viel Abwechslung geboten: Neben einem Film-Wettbewerb mit Preisverleihung und Gala, Konzerten, BBQ und weiteren Festivitäten kommen die Kinofans in den Genuss verschiedener „Bühnen“, auf denen Dokumentarfilme wie „Hubert von Goisern – Brenna tuat’s schon lang“ oder der Kurzfilm „Eis und Palmen“ über radelnde Skifahrer gezeigt werden. Sowohl mitten in Kitzbühel als auch am Kitzbüheler Horn werden Filme dargeboten und für eingefleischte Cineasten heißt es: Motor aus, im Sitz zurücklehnen und genießen! Denn auf der 16 Meter breiten Leinwand im Autokino laufen Evergreens wie „Der Pate“ und „Bodyguard“. Bei besonderen Vorstellungen haben Fans zudem die Möglichkeit, die Filmschaffenden im Anschluss an die Vorstellung persönlich zu treffen. So sind bei der Aufführung von „Reigen“ am 23. August Regisseur Otto Schenk und Hauptdarsteller Helmut Berger persönlich vor Ort.

Der Kitzbüheler Oscar ist – natürlich – eine Gams

Die Prämierung in den Kategorien bester Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilm sowie bester Mountain Sportsshort ist eines der großen Highlights des Filmfestivals in Kitzbühel. Die Gewinnerfilme erhalten die beliebte Filmgams. Zudem wird der Gewinner des Publikumspreises durch die Besucher ermittelt. Der Verein der Freunde des Filmfestivals Kitzbühel belohnt den besten österreichischen Nachwuchs mit der Teilnahme bei der nächsten Drehbuchklausur. Seit 2018 wählen das Österreichische Filminstitut und das FFKB unter den Filmen die beste österreichische Regie und Produktion aus. 

AlpenDating für Filmschaffende

Die Veranstalter sind sich sicher, dass das Festival auch im verflixten siebten Jahr wieder oscarreif wird. „Wir können kaum erwarten, dass es endlich losgeht“, sagt Kathryn Perrotti aus dem Vorstand des Festivalteams. Sie freut sich, dass bei den bisherigen „AlpenDatings“, die Teil des Filmfestivals Kitzbühel sind, bereits konkrete Projekte entstehen konnten. Bei dieser Dating-Plattform geht es aber nicht darum, das Drehbuch für die nächste Liebesromanze zu schreiben, vielmehr soll der Austausch aufstrebender Produktionstalente untereinander gefördert werden – was bereits länderübergreifend funktioniert. Auf die Frage, welche Art von Streifen das Filmfestival selbst wäre, antwortet Perrotti: „Es wäre ein Genre Clash! Ein wenig Walt Disney und Fantasy, gespickt mit einer Komödie, gesalzen mit Independent Filmen, vermengt mit ganz viel Action und Adrenalin eines Thriller-Streifens und zuletzt, zum Drüberstreuen, starke Emotionen des guten alten Liebesfilms, in dem immer alles gut wird.“ 

Kitzbühel – das „Hollywood der Alpen“

Kitzbühel Tourismus unterstützt das Filmfestival seit die erste Klappe gefallen ist. Kein Wunder, wurde die Gamstadt doch seit Anfang des 20. Jahrhunderts als Filmkulisse für mehr als siebzig Filme und Serien aus verschiedensten Genres genutzt. Namhafte Regisseure inszenierten hier schon adrenalingeladene Skiszenen und spektakuläre Krimis wie die bekannte Serie „SOKO Kitzbühel“. Die Stadt im Herzen der Alpen ist also der ideale Austragungsort für das Filmfestival und beflügelt mit seiner einzigartigen Bergwelt erneut die Kreativität der Filmschaffenden. Für Filmfans ist der Eintritt zum Kino in der Stadt getreu dem Motto #KINOFUERALLE frei. Für Vorstellungen in anderen Spielstätten können Karten erworben werden.

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