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Copyright: Jil Huber

Pressereise in die neue Trend-Destination Montenegro

Unter den Urlaubszielen Europas gilt Montenegro noch als Geheimtipp. Auf ihrer letzten Pressereise konnte sich Kollegin Jil ein Bild von dem spannenden Land im Südosten des Kontinents machen.

Ein bisschen was von allem: Skifahren am Morgen, im Meer schwimmen am Nachmittag und das alles in einem Land, das kleiner ist als Schleswig-Holstein. Bei meiner Reise nach Montenegro habe ich viel gelernt – vor allem, dass ich dieses Land sehr unterschätzt habe.

Bei der Ankunft in Tivat war die Enttäuschung groß: Regen prasselte an die Flugzeugscheiben. Am Gepäckband stellte man dann überrascht fest, hier machen die Menschen aus den großen internationalen Städten Urlaub: London, Frankfurt, Moskau. Die Unterkunft begeisterte, das The Chedi war eine der Topadressen. Gelegen an einem kleinen Yachthafen mit großen Schiffen – mitten auf der Halbinsel Lustica. Ein Bauprojekt der Orascom Development Holding mit dem Ziel, hier in ein paar Jahren eine nachhaltige, voll integrierte und moderne Stadt zu entwickeln.

Der erste Tag versprach gutes Wetter und es ging in die mediterrane Handels- und Hafenstadt Kotor. Hier gibt es einiges zu entdecken, von dem Aufstieg entlang der alten Stadtmauer eröffnet sich ein atemberaubender Blick über die Bucht, die an einen Fjord in Norwegen erinnert. Innerhalb der Stadt werden die Einflüsse Italiens sichtbar – mit dem Markuslöwen am Ortseingang und den selbstgemachten Gnocchi bei Madame Vlasta.

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Am Dienstag zogen über der Bergkette Lovcen große Wolken auf, am Gipfel hingen Nebelschwaden und machten den Aufstieg zum höchstgelegenen Mausoleum der Welt abenteuerlich. Wie bei Game of Thrones legte sich die Wolkendecke auf die grünen, saftigen Gipfel und die beiden Statuen am Eingang richteten ernst und trüb den Blick auf uns. Hier ruht der Dichterfürst Petar II, der Montenegro das erste Senat, Schul- und Steuersystem gab.

Für Aktive bot Tag drei eine spannende Herausforderung: eine dreistündige Kajakfahrt auf dem Skutarisee. Zu einem Drittel auf albanischer Seite und zwei Dritteln in Montenegro gelegen, offenbart sich hier eine Fülle und Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt. Nach zwei Stunden kehrten wir an einer kleinen Hütte ein und stärkten uns mit frischem Karpfen für die Rückfahrt. Der Gegenwind machte den Heimweg beschwerlich, aber das Abendessen bei Sonnenuntergang in Budva am Mittelmeer entschädigte alle für die anstrengende Tour.

Mit 240 Sonnentagen im Jahr, einer abwechslungsreicheren Landschaft mit kristallklarem Wasser und einer ununterbrochenen Küstenlinie, kann Montenegro jedes Urlauberherz höherschlagen lassen und ist das Urlaubsziel 2019.

Jil Huber

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